Allein der Glaube
| Anzahl | Stückpreis |
|---|---|
| Bis 9 |
2,85 €*
|
| Bis 49 |
2,25 €*
|
| Bis 99 |
1,95 €*
|
| Ab 100 |
1,80 €*
|
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 2-5 Tage
Allein der Glaube — Sola fide: Bedeutung, Geschichte und Praxis
Die Broschüre zeigt, warum es zu Luthers Thesenanschlag kam und was der 31. Oktober bedeutet - eine kompakte Einführung in die Anfänge des evangelischen Glaubens, für Erwachsenengruppen ebenso geeignet wie für Konfirmanden.
Was bedeutet „Allein der Glaube“? (Sola fide) – kurz erklärt
„Allein der Glaube“ (lateinisch: sola fide) ist ein Kernprinzip der Reformation. Es besagt, dass der Mensch vor Gott nicht durch eigene Leistungen, religiöse Werke oder Verdienste gerecht wird, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Diese Einsicht wurzelt besonders in den Paulusbriefen (vgl. Römer 3,21–28; Römer 4) und betont: Gottes Gnade gilt dem Glaubenden – frei, unverdient, befreiend.
Im Zusammenspiel mit „allein die Gnade“ (sola gratia), „allein Christus“ (solus Christus) und „allein die Schrift“ (sola scriptura) erschließt „Allein der Glaube“ die Grundlinien des evangelischen Glaubens: Gott handelt an uns – wir vertrauen.
Historischer Kontext: Luthers Thesenanschlag 1517 und der Reformationstag (31. Oktober)
Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen. Auslöser waren Missstände seiner Zeit (etwa der Ablasshandel) und die Frage: Wie finde ich einen gnädigen Gott? Luthers Antwort – getragen von seinem Bibelstudium – führte zur Reformation. Der 31. Oktober wird deshalb bis heute als Reformationstag begangen: als Erinnerung an den Aufbruch zu einer Erneuerung von Kirche und Glauben, zurück zur Quelle der Schrift und zur befreienden Botschaft der Rechtfertigung aus Glauben.
Einführung in den evangelischen Glauben: Grundlagen für Anfänger verständlich
Die Broschüre gibt eine gut zugängliche, kompakte Einführung in zentrale Themen der Reformation und des evangelischen Glaubens: die Rechtfertigung allein durch den Glauben, die Rolle der Bibel als Maßstab des Glaubens, die Mitte in Christus und die Bedeutung des Reformationstags. Dabei werden historische Hintergründe verständlich mit theologischen Kernaussagen verbunden – so eignet sich der Inhalt sowohl für Einsteiger als auch zur Auffrischung bekannter Grundlagen.
Themen-Schwerpunkte auf einen Blick
- Bedeutung von „Allein der Glaube“ (Sola fide) in der Reformation
- Warum es zum Thesenanschlag kam: Ursachen und Anliegen Luthers
- Reformationstag am 31. Oktober: Herkunft, Sinn und heutige Bedeutung
- Rechtfertigung durch den Glauben: evangelische Grundüberzeugung
- Verhältnis zu „allein die Schrift“ (Sola scriptura) und „allein die Gnade“ (Sola gratia)
- Luthers Wirken und Wirkung: von Wittenberg bis in die Gegenwart
Für wen eignet sich die Broschüre?
- Konfirmandenunterricht: als klare, kompakte Einführung in die evangelischen Grundlagen
- Erwachsenengruppen und Hauskreise: als Gesprächsanstoß rund um Reformation, Bibel und Glauben
- Gemeindepraxis: rund um den Reformationstag, für Themenabende oder Glaubenskurse
- Religionsunterricht und kirchliche Bildungsarbeit: als leicht verständliches Hintergrundmaterial
- Geschenkheft: für interessierte Leserinnen und Leser, die „evangelisch“ neu entdecken möchten
Praxis: Gesprächsimpulse und Unterrichtsideen
- Einstieg: Kurze Runde zu der Frage „Worauf vertraue ich, wenn es um meinen Wert vor Gott geht?“
- Bibelarbeit: ausgewählte Verse aus dem Römerbrief (z. B. Römer 3,21–28) lesen und in eigenen Worten zusammenfassen
- Historische Spurensuche: die wichtigsten Stationen 1517–1530 in einer kleinen Timeline skizzieren
- Diskussion: „Glaube und gute Werke – wie gehört das zusammen?“
- Transfer: Was bedeutet „Allein der Glaube“ heute – persönlich, kirchlich, gesellschaftlich?
Warum ist „Allein der Glaube“ wichtig im Protestantismus?
„Allein der Glaube“ nimmt den Menschen aus der Angst, nicht zu genügen, und stellt ihn auf den festen Grund der Gnade Gottes. Gute Werke werden dadurch nicht entwertet – sie sind Frucht des Glaubens, nicht Bedingung. Diese befreiende Perspektive hat das geistliche Leben, die Verkündigung und das Kirchenverständnis der evangelischen Tradition nachhaltig geprägt.
Historische Orte und Wirkungsgeschichte – von Wittenberg in die Welt
Mit Blick auf zentrale Wirkungsstätten Luthers (z. B. Wittenberg, Worms) wird deutlich, wie aus einem theologischen Anliegen eine gesamteuropäische Bewegung wurde. Die Reformation prägte Sprache, Bildung, Musik, Frömmigkeit und kirchliches Leben – bis heute sichtbar in Gottesdienst, Bibelzugang und Glaubensvermittlung.
Luther und die Bibel: „Allein die Schrift“ als Wegweiser
Eng verbunden mit „Allein der Glaube“ ist „Allein die Schrift“. Luthers Rückkehr zu den biblischen Quellen – und seine Übersetzungsarbeit – machten die Botschaft verständlich und zugänglich. So wurde die Bibel zur Richtschnur, an der Lehre und Leben immer neu ausgerichtet werden.
Passende Anlässe im Kirchenjahr
Besonders geeignet rund um den Reformationstag (31. Oktober), in der Konfirmandenzeit, für Themenreihen zur Reformation oder als Impulsheft für Glaubenskurse und Gemeindeseminare.
Ihr Mehrwert auf einen Blick
- Kompakt und verständlich: die Reformation und „Sola fide“ auf den Punkt gebracht
- Historisch fundiert und theologisch klar: ideal für Einsteiger und zum Vertiefen
- Vielseitig einsetzbar: für Konfis, Erwachsenengruppen, Unterricht und Gemeinde
| Autoren: | Amt für Öffentlichkeitsdienst (Hrsg.) |
|---|---|
| Erscheinungsjahr: | 2009 |
| Verlag: | Lutherische Verlagsgesellschaft |
| ISBN: | 978-3-87503-135-5 |
| Seiten: | 32, farbig |
| Einband: | geheftet |
Kontakt des Herstellers
Lutherische Verlagsgesellschaft mbH
Gartenstr. 20
24103 Kiel
Deutschland
Telefon: 0431/55 77 9-206 oder -285
Fax: 0431/55 77 9-292
E-Mail: vertrieb@lutherische-verlag.de