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Hersteller
Lutherische Verlagsgesellschaft mbH
Autoren
Dittmers, Sebastian
Linck, Stephan
Erscheinungsjahr
2013
2015
2016
2017
Preis
Minimal
€
–
Maximal
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Neue Anfänge nach 1945 ?
Ausstellungskatalog: Neue Anfänge nach 1945? – Kirchengeschichte, Erinnerungskultur und Aufarbeitung Am 29. Januar 2016 wurde die Ausstellung »Neue Anfänge nach 1945?« in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi durch Landesbischof Gerhard Ulrich eröffnet. Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse der mehrjährigen Forschungen von Dr. Stephan Linck, die noch von der Nordelbischen Kirchenleitung beauftragt worden waren. Dabei ging es um die Frage, wie die Landeskirchen Schleswig-Holsteins und Hamburgs mit der nationalsozialistischen Vergangenheit umgingen und wie sie sich nach 1945 zum Judentum verhielten. Um die Auseinandersetzung über die Rolle der Kirche nach 1945 weiterzuführen, wurden 2015 Prof. Dr. Stefanie Endlich, Beate Rossié und Monica Geyler-von Bernus durch die Evangelische Akademie und das Amt für Öffentlichkeitsdienst beauftragt, eine Wanderausstellung zu dem Thema zu konzipieren. Nicht zuletzt aufgrund der vorangegangenen Kontroverse stieß die Ausstellung auf großes Interesse und wurde bis Ende 2016 bereits an 14 Orten gezeigt. Die Ausstellung ist nach dem derzeitigen Stand bis 2018 ausgebucht und soll dann in erweiterter Form auch in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern gezeigt werden. Der vorliegende Katalog dokumentiert alle Abbildungen und Texte der Ausstellung sowie Hintergrundinformationen zu den dargestellten Personen und Ereignissen. Dr. Jörg Herrmann, Direktor der Ev. Akademie der NordkirchePastor Michael Stahl, Leiter Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordkirche Über den Autor Stephan Linck, Dr. phil., Jg. 1964, studierte Geschichte, Politik-, Literatur- sowie Archivwissenschaft und ist Studienleiter für Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit der Evangelischen Akademie der Nordkirche. Worum es geht: Leitfragen und historische Einordnung Der Katalog zur Wanderausstellung »Neue Anfänge nach 1945?« beleuchtet die Haltung und Praxis der evangelischen Landeskirchen in Schleswig-Holstein und Hamburg in der deutschen Nachkriegszeit. Er thematisiert die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit, die kirchliche Verantwortung im Rückblick auf das »Dritte Reich« sowie das Verhältnis der Kirche zum Judentum nach 1945. Damit verbindet der Band Kirchengeschichte mit Fragen der Erinnerungskultur, der gesellschaftlichen Verantwortung und der theologischen Neuorientierung in der jungen Bundesrepublik. Themenschwerpunkte Umgang mit der NS-Vergangenheit in den nordelbischen Landeskirchen Beziehungen der Kirche zum Judentum nach 1945 Erinnerungskultur in Schleswig-Holstein und Hamburg Institutionelle Verantwortung, Kontinuitäten und Brüche in der Nachkriegszeit Öffentliche Debatten, Kontroversen und Lernprozesse in Kirche und Gesellschaft Entstehung, Konzeption und Resonanz der Wanderausstellung Die Evangelische Akademie der Nordkirche und das Amt für Öffentlichkeitsdienst initiierten die Ausstellung, um die kirchliche Auseinandersetzung nach 1945 sichtbar zu machen und zur Diskussion anzuregen. Konzipiert wurde sie von Prof. Dr. Stefanie Endlich, Beate Rossié und Monica Geyler‑von Bernus. Die starke Nachfrage, die zahlreichen Stationen sowie begleitende Veranstaltungen und Gespräche vor Ort zeigen die Relevanz des Themas bis heute. Was der Katalog bietet Vollständige Dokumentation der Ausstellungstafeln: alle Abbildungen, Karten und erklärenden Texte Hintergrundinformationen zu zentralen Personen, Institutionen und Ereignissen Kontext zur kirchlichen Erinnerungskultur in Norddeutschland Anschauliche, gut zugängliche Darstellung für Bildung, Gemeindepraxis und historisch Interessierte Hinweise zum Weiterdenken: Fragestellungen, die zur Diskussion in Gruppen und Veranstaltungen einladen Für wen sich dieser Band eignet Gemeinden, Pfarrer:innen und ehrenamtliche Teams, die kirchliche Zeitgeschichte verantwortungsvoll aufgreifen möchten Lehrkräfte (Sekundarstufe II), Erwachsenenbildung, Studierende und Studienkreise für Unterricht, Seminare und Projekttage Gedenkstätten, Museen, Bibliotheken und historisch interessierte Leser:innen Einsatzmöglichkeiten in Praxis und Bildung Begleit- und Vertiefungsmaterial zur Wanderausstellung Grundlage für Gesprächsabende, Vorträge und thematische Gottesdienste Material für Projektwochen, Studienreisen oder Konfirmanden- und Erwachsenenbildung Regionale Verortung und Schlüsselbegriffe Der Katalog verankert die Themen im Kontext der Nordkirche, mit Fokus auf Schleswig-Holstein und Hamburg (Nordelbien). Bezugspunkte sind u. a. die Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg, die Rolle kirchlicher Leitungen, die Evangelische Akademie der Nordkirche sowie die öffentliche Auseinandersetzung über Verantwortung und Neuanfang in der Nachkriegszeit. Bibliografische Hinweise und Bestellung Bibliografische Angaben (z. B. ISBN, Umfang, Einband) sowie Informationen zu Preis, Lieferzeit und Verfügbarkeit entnehmen Sie bitte den Produktdetails auf dieser Seite. Sofern verfügbar, stehen ergänzende Materialien oder Leseproben zum Download bereit.
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Neue Anfänge? - Band 1
Neue Anfänge? – Band 1: Kirche, Schuld und Aufarbeitung in Nordelbien 1945–1965 Die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 bis 1945 stellt den tiefsten Abgrund der Barbarei in der deutschen Geschichte dar. Die protestantische Kirche unterstützte in ihrer Mehrheit nicht nur die Nationalsozialisten, sie hat auch dem völkischen Antisemitismus den Weg bereitet. Gemessen an ihren eigenen Werten hat sie versagt. Die vorliegende Untersuchung stellt die Frage, wie die Kirche nach 1945 mit ihrer eigenen Schuld und Mittäterschaft umging. Wann und in welcher Form begann ein kritischer Diskurs über das eigene Handeln in der NS-Zeit? Wie begegnete die Kirche den Juden und dem anhaltenden Antisemitismus? Und was trug sie bei zu einem gesellschaftlichen Neuanfang, zu einer Demokratie, die Menschenrechten und Menschenwürde verpflichtet ist? Untersuchungsgebiet ist der "lutherische" Norden: die vier ehemaligen Landeskirchen Schleswig-Holsteins und Hamburgs – Nordelbien – mit all ihren Gemeinsamkeiten und Gegensätzen. Warum dieses Buch? „Neue Anfänge? – Band 1“ nimmt die entscheidenden Nachkriegsjahrzehnte 1945–1965 in den Blick und fragt nach Verantwortung, Selbstprüfung und Veränderung innerhalb der evangelisch-lutherischen Kirchen im Norden Deutschlands. Der Band beleuchtet, wie Schuld benannt – oder verschwiegen –, wie Antisemitismus erkannt – oder verharmlost – und wie christlich-jüdische Beziehungen neu gestaltet wurden. Er zeigt, wo Aufbruch gelang und wo alte Denkmuster fortwirkten. Damit leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zur Kirchengeschichte, Erinnerungskultur und zur Frage, wie aus Vergangenheit verantwortliche Gegenwart wird. Region und Zeitraum: Der „lutherische“ Norden im Fokus (Nordelbien, 1945–1965) Im Mittelpunkt stehen die vier ehemaligen Landeskirchen Schleswig-Holsteins und Hamburgs. Band 1 zeichnet Entwicklungen in Gemeinden, Synoden und kirchenleitenden Gremien nach und vergleicht regionale Besonderheiten. Die Zeitspanne von 1945 bis 1965 markiert die Phase zwischen unmittelbarer Nachkriegsbewältigung, beginnender Aufarbeitung und den frühen Jahren eines demokratischen Neubeginns. Leitfragen und Themenfelder Schuld und Mittäterschaft: Wie benannten kirchliche Akteure ihre Mitverantwortung an Verfolgung und Ausgrenzung? Kritischer Diskurs: Wann, wo und in welchen Formaten setzte die innerkirchliche Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit ein? Antisemitismus nach 1945: Welche Haltungen hielten an, welche wurden überwunden? Wie gestaltete sich das Verhältnis zum Judentum? Demokratischer Neuanfang: Welche Beiträge leistete die Kirche zur Festigung von Menschenwürde und Menschenrechten in Gesellschaft und Gemeinde? Kontinuitäten und Brüche: Welche Begriffe, Strukturen und Personen prägten die Jahre 1945–1965 – und wo zeigte sich wirkliche Neuorientierung? Ansatz und Relevanz Die Studie führt durch zentrale Debatten der Nachkriegszeit, nimmt kirchliche Stellungnahmen, Predigten, Synodenentscheidungen und öffentliche Diskussionen in den Blick und ordnet sie in den größeren Kontext von Erinnerungskultur und demokratischer Erneuerung ein. Sie macht deutlich, wie eng Kirchengeschichte, gesellschaftlicher Wandel und der christlich-jüdische Dialog miteinander verwoben sind. Damit bietet das Buch fundierte Orientierung für alle, die nach Wegen verantwortlicher Erinnerung und glaubwürdiger Erneuerung fragen. Zum Einsatz in Kirche, Bildung und Gedenken Für Gemeindepraxis und Kirchenleitung: als Grundlage für Gesprächskreise, Erwachsenenbildung, Gedenk- und Bußtage. Für Schule, Universität und Gedenkstättenarbeit: zur Vertiefung historischer, politischer und theologischer Zusammenhänge. Für die persönliche Lektüre: als reflektierte und gut zugängliche Einführung in die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Kirche im Norden Deutschlands. Über den Autor Der Autor, Dr. phil., Jg. 1964, studierte Geschichte, Politik-, Literatur- und Archivwissenschaft. Tätig für die Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland als Historiker und Gedenkstättenbeauftragter. Er konzipierte die Wanderausstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945", die sechs Jahre lang in norddeutschenKirchen gezeigt wurde. Von ihm erschienen u.a. eine Studie zur Polizeientwicklung von Weimar bis zur Bundesrepublik unter dem Titel "Der Ordnung verpflichtet" und die Biografie "Wolfgang Grell. Ein Pastorenleben zwischen Rotariern und RAF". Verbindung zur Ausstellung Das Buch steht in thematischer Nähe zur Wanderausstellung „Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933–1945“. Weitere Informationen und begleitende Materialien finden Sie hier: http://www.nordkirche-nach45.de/#1 Schlagworte Evangelisch-lutherische Kirche im Nationalsozialismus; Aufarbeitung NS-Vergangenheit; Antisemitismus in der Kirche; Nordelbien; Schleswig-Holstein; Hamburg; Kirche nach 1945; Christlich-jüdische Beziehungen; Erinnerungskultur; Menschenwürde und Menschenrechte; Kirchengeschichte 20. Jahrhundert.
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Entstehung der Nordkirche
Entstehung der Nordkirche – Ein fundierter Blick auf Geschichte, Theologie und Struktur "Diese neue Landeskirche ist nicht vom Himmel gefallen! Die vorliegende Arbeit von Sebastian Dittmers zeigt auf, mit welchen Schritten und mit welchen Akteuren sich der Fusionsprozess der drei beteiligten Landeskirchen vollzogen hat.“ (Gerhard Ulrich, erster Landesbischof der Nordkirche) Die leitenden Fragen des Buches Wo finden sich die alten mecklenburgischen Propsteien in der Nordkirche wieder? Warum ist Pommern der einzige Kirchenkreis, dessen Grenzen nur mit seiner Zustimmung verändert werden können? Wie haben die Erfahrungen aus der Fusion Nordelbiens 1977 die Bildung der Nordkirche beeinflusst? Als erste lutherische Kirche nennt die Nordkirche die Barmer Theologische Erklärung an prominenter Stelle der Präambel ihrer Verfassung. Ist die Erklärung damit den lutherischen Bekenntnisschriften gleichgesetzt? Die stark abnehmenden Kirchenmitgliederzahlen waren ein entscheidender Faktor für die Bildung der Nordkirche. Der Autor erläutert anhand der neuesten religionssoziologischen Daten, wie es zu diesen Mitgliederverlusten gekommen ist und welchen Einfluss Kirchen auf diese Entwicklung haben. Wie entstand die Nordkirche? – Überblick über die Nordkirche-Fusion Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) entstand als Landeskirchen-Fusion in Norddeutschland aus einem mehrjährigen, sorgfältig moderierten Prozess. Diese Bildung der Nordkirche war das Ergebnis kirchenrechtlicher, theologischer und organisatorischer Abstimmungen – getragen von Synoden, Kirchenleitungen und zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus Gemeinden, Diensten und Werken. Das Buch zeichnet die Nordkirche-Geschichte nach, ordnet Meilensteine ein und erklärt, warum diese Kirchenreform als Antwort auf gesellschaftlichen Wandel und Mitgliederentwicklung notwendig wurde. Kompakte Zeitleiste (2007–2012) ab 2007: Sondierungsgespräche und Vorarbeiten zur Kirchenfusion in Norddeutschland 2009: Fusionsvertrag und rechtliche Grundlagen auf den Weg gebracht 2010–2012: Verfassunggebende Prozesse, Synodenentscheidungen, Einführungsgesetze Pfingsten 2012: Gründung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland Welche Landeskirchen fusionierten zur Nordkirche? Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs Pommersche Evangelische Kirche Das Werk zeigt, wie sich Traditionen, Strukturen und Profile dieser drei Kirchen zu einem gemeinsamen Ganzen fügten – von der Ebene der Kirchengemeinden über die Kirchenkreise bis zur landeskirchlichen Leitung. Struktur und Leitung: Ebenen, Kirchenkreise und Landesbischofsamt Nach der Bildung der Nordkirche gliedert sich die protestantische Kirche im Norden in die Ebenen Gemeinde – Kirchenkreis – Landeskirche. Das Buch erläutert die Aufgaben von Landessynode, Kirchenleitung und dem Amt des Landesbischofs sowie das Zusammenspiel mit Sprengeln, Propsteien und Diensten/Werken. Dabei wird deutlich, wie bewährte Strukturen fortgeführt, sinnvoll verschlankt und zugleich regional geprägt verankert wurden. Warum ist Pommern einzigartig in der Nordkirchenstruktur? Besonders beleuchtet wird der Kirchenkreis Pommern: Er besitzt in Fragen von Kirchenkreisgrenzen eine besondere Zustimmungsbefugnis. Das Buch zeichnet die historischen und kirchenrechtlichen Gründe nach und zeigt, wie regionale Identität in der Kirchenverfassung der Nordkirche ihren Schutz und Ausdruck findet. Wo liegen die historischen mecklenburgischen Propsteien heute? Die Studie führt nachvollziehbar vor Augen, wo und wie sich die historischen mecklenburgischen Propsteien in der heutigen Struktur wiederfinden – und welche Kontinuitätslinien zwischen Geschichte, regionaler Identität und aktueller Kirchenkreisstruktur verlaufen. Theologie und Verfassung: Barmer Theologische Erklärung in der Nordkirche Als erste lutherische Kirche nennt die Nordkirche die Barmer Theologische Erklärung an prominenter Stelle der Präambel ihrer Verfassung. Das Buch erklärt, welche Rolle dieser Bezug für das Selbstverständnis der Nordkirche spielt, wie er theologisch gedeutet wird und in welchem Verhältnis er zu den lutherischen Bekenntnisschriften steht. Damit wird ein wichtiges Stück kirchlicher Identität zwischen Bekenntnisbindung, reformatorischem Erbe und zeitgenössischer Verantwortung sichtbar. Lehren aus der Nordelbien-Fusion 1977 Die Entstehung der Nordkirche ist ohne die Vorgeschichte der Nordelbien-Fusion (1977) nicht zu verstehen. Der Autor arbeitet heraus, welche organisatorischen und geistlichen Erfahrungswerte aus Nordelbien in den Prozess eingeflossen sind – etwa bei Fragen von Leitung, Beteiligung, regionaler Vielfalt und der Integration von Diensten und Werken. So zeigt die Studie, wie historische Fusionsschritte den Weg zur Nordkirche vorbereitet und geprägt haben. Mitgliederentwicklung und Religionssoziologie: Hintergründe, Daten, Einordnung Kirchlicher Wandel geschieht nie im luftleeren Raum. Das Buch legt dar, wie Säkularisierung, demografische Veränderungen und Austrittsdynamiken die Mitgliederentwicklung der Nordkirche beeinflusst haben – und welche Spielräume kirchliches Handeln besitzt. Religionssoziologische Daten werden eingeordnet, um nachvollziehbar zu machen, warum die Kirchenreform ein zentraler Schritt war und welche pastoralen, missionarischen und diakonischen Perspektiven sich daraus ergeben. Für Praxis und Studium: Wer von diesem Buch profitiert Diese fundierte Studie zur Nordkirche-Fusion richtet sich an Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchenvorstände, Mitarbeitende in Diensten und Werken, Studierende der Theologie und Religionswissenschaft sowie alle, die sich für Kirchenrecht, Kirchenverfassung und regionale Kirchengeschichte interessieren. Sie dient als zuverlässige Orientierung für Gemeindeleitung und Synodenarbeit – und als verständlicher Einstieg für alle, die die Nordkirche besser kennenlernen möchten. Autor und Methode Sebastian Dittmers verbindet historische Analyse, kirchenrechtliche Auswertung und zeitgeschichtliche Kontextualisierung. Auf Basis von Verfassungs- und Einführungstexten, Synodenmaterialien und zeitgenössischen Quellen entsteht ein klares Bild davon, wie Kirche im Norden gewachsen ist – geistlich begründet, rechtlich solide und organisatorisch tragfähig. Fazit Wer verstehen möchte, was die Nordkirche ausmacht und wie sie ihre Gestalt gefunden hat, wird in diesem Buch Antworten finden und sehen, dass die Nordkirche tatsächlich nicht vom Himmel gefallen ist.
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Neue Anfänge? - Band 2
Neue Anfänge? – Band 2 (1965–1985) Wie hat die evangelische Kirche im „lutherischen“ Norden Deutschlands nach 1945 – und besonders zwischen 1965 und 1985 – ihre Rolle in der NS-Zeit reflektiert, sich neu ausgerichtet und den Dialog mit dem Judentum gesucht? Band 2 der Reihe „Neue Anfänge?“ nimmt die prägenden Debatten, Konflikte und Aufbrüche dieser Jahre in den Blick und erzählt die Geschichte nordelbischer Landeskirchen im Spannungsfeld von Vergangenheit, gesellschaftlicher Veränderung und theologischer Erneuerung. Historischer Hintergrund Die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 bis 1945 stellt den tiefsten Abgrund der Barbarei in der deutschen Geschichte dar. Die protestantische Kirche unterstützte in ihrer Mehrheit nicht nur die Nationalsozialisten, sie hat auch dem völkischen Antisemitismus den Weg bereitet. Gemessen an ihren eigenen Werten hat sie versagt. Inhaltliche Schwerpunkte (1965–1985) Der zweite Band der Untersuchung thematisiert die Wandlungen der 1960er- und 1970er-Jahre – d.h. die vergangenheitspolitischen Kontroversen, die zu einem neuen Blick auf den Nationalsozialismus führten, den Dialog mit dem Judentum sowie den langsamen Abschied vom Antikommunismus: Vom Streit um die Ostdenkschrift über die Auseinandersetzungen um die "Politisierung der Kirche" bis zu den Konflikten mit dem theologischen Nachwuchs. Vergangenheitsbewältigung in Kirche und Gesellschaft: neue Deutungen, Schuldbekenntnisse, Lernprozesse. Ostdenkschrift und ihre Folgewirkungen: innerkirchliche Kontroversen, kirchenpolitische Positionsbestimmungen. Jüdisch-christlicher Dialog: theologische Korrekturen, Annäherungen und Impulse für die Gemeindepraxis. Abschied vom Antikommunismus: Differenzierte Debatten in einer polarisierten Öffentlichkeit. Politisierung der Kirche: Friedensethik, Menschenrechte, gesellschaftliche Bewegungen und die Frage nach kirchlicher Verantwortung. Generationenwechsel und Konflikte mit dem theologischen Nachwuchs: Aufbrüche, Irritationen und Lernfelder. Region und Forschungsrahmen: Nordelbien Untersuchungsgebiet ist der "lutherische" Norden: die vier ehemaligen Landeskirchen Schleswig-Holsteins und Hamburgs – Nordelbien – mit all ihren Gemeinsamkeiten und Gegensätzen. Die regionale Perspektive auf Schleswig-Holstein und Hamburg erlaubt es, Entwicklungslinien, Unterschiede und gemeinsame Lernwege innerhalb der nordelbischen Kirchen nachzuzeichnen. Damit entsteht ein konkretes Bild kirchlicher Erinnerungskultur und kirchenpolitischer Dynamiken im Norden Deutschlands. Wissenschaftliche Ausstattung und Besonderheiten Band 2 führt die Studie inhaltlich fort und macht Entwicklungen über zwei Jahrzehnte hinweg nachvollziehbar. Besonders hilfreich für Forschung, Lehre und interessierte Öffentlichkeit: Umfassendes Personenregister: Kurzvorstellungen inkl. Fundstellen aus beiden Bänden – ideal für Recherche, Zitierfähigkeit und vertiefte Lektüre. Querverweise zwischen den Bänden: Zusammenführung von Namen, Themen und Debattensträngen. Sorgfältige, quellengesättigte Darstellung aus kirchenhistorischer und zeithistorischer Perspektive. Für wen ist dieses Buch geeignet? Historiker:innen, Theolog:innen und Studierende der Kirchengeschichte und Zeitgeschichte. Lehrende in Schule, Hochschule und Erwachsenenbildung – besonders in Seminaren zu Erinnerungskultur, NS-Zeit und Kirchenpolitik. Mitarbeitende in Gedenkstätten, Archiven, Museen und in der kirchlichen Bildungsarbeit. Kirchengemeinderäte, Pastor:innen und Multiplikator:innen, die Debatten um Verantwortung, Schuld, Dialog und gesellschaftliche Verantwortung der Kirche fundiert aufarbeiten möchten. Interessierte Leser:innen, die den Wandel in der evangelischen Kirche im Norden Deutschlands vertieft verstehen wollen. Über den Autor Der Autor, Dr. phil., Jg. 1964, studierte Geschichte, Politik-, Literatur- sowie Archivwissenschaft und ist Studienleiter für Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit der Evangelischen Akademie der Nordkirche. Er konzipierte die Wanderausstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945". Überdies erschienen von ihm u.a. die Studie "Der Ordnung verpflichtet" zur Polizeientwicklung von Weimar bis zur Bundesrepublik und die Biografie "Als im Kirchenamt ‘die Hölle los war’. Wolfgang Grell. Ein Pastorenleben zwischen Rotariern und RAF". Weiterführende Informationen und Ausstellung Infos zur Ausstellung: http://www.nordkirche-nach45.de/#1 Der Band steht in engem Sachbezug zu Initiativen der Evangelischen Akademie der Nordkirche zur Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit und ist damit eine fundierte Grundlage für Bildungsprojekte, Ausstellungen und kirchliche Praxis. Zur Reihe „Neue Anfänge?“ „Neue Anfänge?“ zeigt, wie sich die evangelische Kirche nach 1945 mit ihrer eigenen Verantwortung auseinandersetzte und welche theologischen, politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen daraus erwuchsen. Band 2 knüpft an die Ergebnisse des ersten Bandes an und vertieft die Einordnung der Jahre 1965–1985. Gemeinsam bilden beide Bände eine verlässliche Grundlage, um Wandel, Kontinuitäten und Brüche kirchlicher Positionen über mehrere Jahrzehnte hinweg zu verstehen – unterstützt durch das gemeinsame Personenregister mit Kurzvorstellungen und Fundstellen. Schlagworte Evangelische Kirche, Nordelbien, Schleswig-Holstein, Hamburg, Nationalsozialismus und Kirche, Vergangenheitsbewältigung, Erinnerungskultur, Gedenkstättenarbeit, Ostdenkschrift, Politisierung der Kirche, Antikommunismus, jüdisch-christlicher Dialog, Evangelische Akademie der Nordkirche, Kirchengeschichte, Zeitgeschichte.
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