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Lutherische Verlagsgesellschaft mbH
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Autoren
Gaertner, Bernd / Liß-Walther, Joachim (Hrsg.)
Linck, Stephan
Mantei, Sebastian
Peter, Ulrich
Shefi, George
Erscheinungsjahr
2012
2013
2016
2017
2019
2020
2023
Preis
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–
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Kochen mit Gewürzen aus der Bibel, Shakshuka
Kochen mit Gewürzen aus der Bibel: Shakshuka – aromatisch, ursprünglich, inspiriert Wer in Israel durch die Straßen läuft, sieht an jeder Ecke Menschen Shakshuka essen. Das bei der Zubereitung wichtigste Gewürz ist der Kreuzkümmel, der in der Bibel im Gleichnis vom Bauern vorkommt. Zusammen mit knackiger Paprika, aromatischen Tomaten und pochierten Eiern liefern wir Ihnen das Rezept und alle Kräuter und Gewürze, mit denen Sie Shakshuka Schritt für Schritt einfach zu Hause nachkochen können. Warum diese Shakshuka-Gewürzmischung? Unsere sorgfältig abgestimmte Mischung verbindet die Aromen der orientalisch-mediterranen Küche mit dem biblischen Gewürzerbe. Kreuzkümmel (Cumin) verleiht der Tomaten-Paprika-Soße ihre warme, erdige Tiefe; dazu kommen Paprika, Koriander, Thymian, ein Hauch Ceylon-Zimt und Chili. So entsteht ein harmonisches, ausgewogen pikantes Geschmacksprofil – ideal für ein israelisches Frühstück, einen herzhaften Brunch oder ein leichtes Abendessen. Kochen mit Gewürzen aus der Bibel – dieses Set bringt Ihnen die Geschichte auf den Teller: typisch für Shakshuka, vielseitig im Alltag, alltagstauglich für Anfänger und Genießer. Packungsinhalt Cumin, Paprika, Meersalz, Rohrzucker, Pfeffer, Coriander, Thymian, Ceylon-Zimt, Chili. Kann Spuren von Senf und Sellerie enthalten. Nährwerte je 100 g 299 kcal, 1.254 kj 11,7 g Fett 1,09 g ges. Fettsäuren 37,2 g Kohlenhydrate 28,5 g Zucker 10,7 g Eiweiß 11,6 g Ballaststoffe 15,64 g Salz Frei von Farbstoffen und Konservierungsmitteln Füllmenge: 40 g (248,75 € /kg) Shakshuka Rezept – Schritt für Schritt Mit der beiliegenden Rezeptidee gelingt Shakshuka auch Einsteigerinnen und Einsteigern einfach und sicher. Eine mögliche Zubereitung: Basis ansetzen: 1–2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Paprika darin glasig dünsten. Gewürze anrösten: 1–2 TL der Shakshuka-Gewürzmischung (nach Geschmack) kurz mitrösten, bis die Aromen aufsteigen. Tomaten zufügen: Gestückelte Tomaten (frisch oder aus der Dose) zugeben, leicht salzen und 10–15 Minuten sanft köcheln, bis eine sämige Soße entsteht. Eier pochieren: Mulden in die Soße drücken, Eier hineingleiten lassen und bei kleiner Hitze zugedeckt stocken lassen, bis das Eiweiß fest und das Eigelb noch cremig ist. Servieren: Nach Belieben mit frischen Kräutern (z. B. Petersilie oder Koriandergrün) bestreuen und mit frischem Brot servieren. Dosierempfehlung: Je nach Vorliebe mild bis pikant würzen, z. B. ca. 1–2 TL Gewürzmischung pro Pfanne mit 2 Portionen. Die 40 g reichen – je nach Dosierung – für mehrere Zubereitungen. Varianten & Serviervorschläge Mit Käse: Vor dem Servieren etwas Feta darüberbröseln. Grünes Shakshuka: Mit grünem Gemüse wie Spinat oder Mangold zubereiten. Vegan: Ohne Ei kochen, stattdessen z. B. Kichererbsen oder Auberginenwürfel verwenden. Beilagen: Pita, Fladenbrot oder ein kräftiges Bauernbrot passen ideal; als Brunch mit frischem Salat servieren. Biblischer Bezug & kultureller Hintergrund Kreuzkümmel wird bereits in einem biblischen Gleichnis erwähnt und zählt zu den alten, geschätzten Würz- und Heilpflanzen des Vorderen Orients. Shakshuka selbst ist ein traditionelles Gericht der Levante- und israelischen Küche: eine duftende Tomaten-Paprika-Pfanne mit pochierten Eiern – herzhaft, nahrhaft und gesellig. Unser Set verbindet kulinarische Freude mit einer Spur biblischer Geschichte – ideal für Küche, Hauskreis, Gemeindebrunch oder als liebevolles Geschenk. Qualität, Lagerung & Eignung Sorgfältig komponierte Gewürzmischung mit warmen, aromatisch-würzigen Noten. Lagerung: trocken, kühl und lichtgeschützt aufbewahren; nach dem Öffnen gut verschließen. Ernährungs-Hinweis: Für vegetarische Küche geeignet; vegan zubereitbar, wenn Sie das Ei weglassen. Allergene: Kann Spuren von Senf und Sellerie enthalten. Glaubenssachen empfiehlt – einfach kochen, bewusst genießen Ob als Einstieg in die israelische Küche, als Geschenkidee mit biblischem Bezug oder für den nächsten Brunch: Mit dieser Shakshuka-Gewürzmischung kochen Sie ein traditionsreiches Gericht schnell und gelingsicher. Shakshuka Gewürzmischung kaufen online, Shakshuka Rezept mit biblischen Gewürzen ausprobieren und „Kochen mit Gewürzen aus der Bibel“ im Alltag erleben – mit Genuss und Sinn.
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Lutherrose und Hakenkreuz
Lutherrose und Hakenkreuz – Kirche, Ideologie und Verantwortung in Mecklenburg Dieses Buch beleuchtet die heikle und historisch bedeutsame Verbindung von evangelisch-lutherischer Tradition und nationalsozialistischer Ideologie in der mecklenburgischen Landeskirche. Es zeigt, wie sich kirchliche Strukturen, theologische Deutungen und gesellschaftliche Umbrüche gegenseitig beeinflussten – von der Weimarer Republik über das „Dritte Reich“ bis in die Nachkriegszeit. Eine fundierte Studie zur Rolle der „Deutschen Christen“, des „Bundes der nationalsozialistischen Pastoren“ und der „Bekennenden Kirche“ – kritisch, quellennah und unverzichtbar für die Aufarbeitung kirchlicher Zeitgeschichte. Inhalt und Anliegen des Buches Die Mecklenburger Landeskirche war seit 1933 eine „braune Kirche“ mit radikalem deutsch-christlichen Antisemitismus. Auch die „Bekennende Kirche“ stimmte mehrheitlich der Zerschlagung des Weimarer Rechtsstaats durch die „nationale Revolution“ zu und sah darin Gottes Gericht am deutschen Volk. Dieser Irrglaube entsprach der Sichtweise der kirchlichen Mehrheit in Mecklenburg. Die meisten Pastoren und Gemeinden standen loyal zum NS-Kirchenregime. Was machte evangelische Christen, Pastoren und Kirchenbehörden so anfällig für totalitäres Gedankengut? Welche Traditionen hatten in der Landeskirche gewirkt, welche nicht und welche Ursachen oder Konsequenzen hatte dies? Wie verarbeiteten mecklenburgische Pastoren den Zusammenbruch der Monarchie und die Niederlage im Ersten Weltkrieg? Diese Fragen beantwortet dieses Buch. Es thematisiert die Vorgeschichte und vor allem die NS-Zeit selbst sowie die versäumte Entnazifizierung danach. Die Entstehung, das Wirken und das Ende der Akteure von „Deutschen Christen“ und dem „Bund der nationalsozialistischen Pastoren“ in der evangelisch-lutherischen Kirche Mecklenburgs werden aufgezeigt. Ulrich Peter, Jg. 1952, Dr. phil. Theologe und Historiker. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der sozialen Bewegungen und der Arbeiterbewegung, Nationalsozialismus, Religiöser Sozialismus, Kirchengeschichte der Neuzeit sowie mecklenburgische und westfälische Landesgeschichte. Historischer Kontext: Von der Weimarer Republik in die NS-Zeit Die Studie verortet die Entwicklung der mecklenburgischen Landeskirche zwischen 1918 und 1945 in den Umbrüchen der Zeit: Monarchiekrise, Kriegserfahrung, demokratischer Neubeginn und die „nationale Revolution“ 1933. Sie macht sichtbar, wie theologische Deutungen von Nation, Ordnung und „Gottes Gericht“ anfällig für antidemokratische und antisemitische Narrative wurden – und wie diese Sichtweisen den Weg für kirchliche Gleichschaltung bereiteten. Akteure, Bewegungen und kirchliche Strukturen Deutsche Christen in Mecklenburg: Organisation, Ideologie und Einfluss in Gemeinden und Gremien. Bund der nationalsozialistischen Pastoren: Netzwerke, Programmatik und kirchenpolitische Durchsetzung. Bekennende Kirche: Spannungsfelder zwischen Bekenntnis, Loyalität und politischer Zurückhaltung. Kirchenleitungen und Behörden: Entscheidungswege, Synoden, Disziplinierung und Anpassung. Leitfragen und zentrale Ergebnisse Warum konnte sich radikaler deutsch-christlicher Antisemitismus in Mecklenburg so stark etablieren? Welche theologischen Traditionen und kirchlichen Milieus begünstigten die Nähe zum NS-Regime? Wie formte die Erfahrung von Krieg, Niederlage und gesellschaftlichem Wandel das Selbstverständnis vieler Pastoren? Welche Formen der Loyalität, Mitwirkung oder Anpassung prägten Gemeinden und Amtsträger? Warum blieb die Entnazifizierung nach 1945 vielfach unzureichend – und mit welchen Folgen für Erinnerungskultur und kirchliche Erneuerung? Methodischer Zugang und Quellenbasis Die Untersuchung stützt sich – in der Tradition kritischer Kirchengeschichte – auf umfangreiche Archiv- und Quellenarbeit. Ausgewertet werden unter anderem Akten kirchlicher Behörden, Synodal- und Konsistorialprotokolle, Personalunterlagen, zeitgenössische Publikationen sowie regionale Pressezeugnisse. Durch die Verbindung von theologischer und historischer Perspektive entsteht ein dichtes Bild der kirchlichen Realität in Mecklenburg während der NS-Zeit und ihrer Nachgeschichte. Warum dieses Buch heute wichtig ist „Lutherrose und Hakenkreuz“ eröffnet eine klare, historisch verantwortete Sicht auf kirchliche Verstrickungen im Nationalsozialismus. Die Studie fördert eine reflektierte Erinnerungskultur, sensibilisiert für antisemitische Kontinuitäten und hilft, theologische Deutungsmuster kritisch zu prüfen. Sie bietet Impulse für kirchliche Bildungsarbeit, die Auseinandersetzung in Gemeinden sowie die wissenschaftliche Forschung zu Nationalsozialismus und Kirche. Für wen geeignet? Historikerinnen und Historiker, Theologinnen und Theologen, Studierende und Lehrende in Kirchengeschichte und Zeitgeschichte. Gedenkstätten-, Archiv- und Bildungsarbeit, kirchliche Erwachsenenbildung und Gemeindepädagogik. Interessierte Leserinnen und Leser, die die Rolle der evangelisch-lutherischen Kirche in Mecklenburg während der NS-Zeit differenziert verstehen wollen. Zum Autor Ulrich Peter ist Dr. phil., Theologe und Historiker. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte der sozialen Bewegungen und der Arbeiterbewegung, den Nationalsozialismus, den Religiösen Sozialismus, die Kirchengeschichte der Neuzeit sowie mecklenburgische und westfälische Landesgeschichte. Seine doppelte Expertise in Theologie und Geschichtswissenschaft ermöglicht eine kritische, quellenbasierte Analyse kirchlicher Entwicklungen im Kontext politischer Ideologien. Schlagworte (Auswahl) Lutherrose und Hakenkreuz; Deutsche Christen; Bund der nationalsozialistischen Pastoren; evangelisch-lutherische Kirche Mecklenburgs; Mecklenburger Landeskirche 1933–1945; Nationalsozialismus und Kirche; kirchliche Gleichschaltung; Antisemitismus im Protestantismus; Bekennende Kirche; Entnazifizierung; Kirchengeschichte Mecklenburg.
19,95 €*
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Aus der Hölle in den Himmel
Kaum eine Lebensgeschichte ist so spannend wie die des Michael Maor. Einen Tag vor dem Reichstagsbrand wird er in Halberstadt als Horst Michael Sternschein geboren. Seine Eltern sind Juden und Kommunisten: Sie müssen fliehen. Seine Eltern kennt er nur von der gemeinsamen Flucht quer durch Europa. Früh verliert er sie in den Wäldern Kroatiens, wo sie Opfer der Ustascha werden. Der elfjährige Junge entkommt den Gewehrsalven und irrt durch die Wälder, bis ihn Bekannte finden und in einem Kinderheim der Partisanen unterbringen. Dort wird er als Jude gemobbt und lernt sich zu behaupten. Der brave Junge lernt für seine Rechte zu kämpfen. Nach dem Krieg verlässt er das Heim und wird von den jüdischen Brigaden nach Palästina gebracht, wo er im Kibbuz aufwächst. Doch auch im jungen Israel ist er nicht sicher. Im Schützengraben erlebt er die Staatsgründung. Er baut den Staat mit auf und hilft ihn als Fallschirmspringer zu sichern. Im Sinaikrieg kämpft Maor an der Seite seines Freundes Ariel Scharon. Er trainiert unter anderem den späteren Premierminister Rabin. Überdies bildet er Offiziere von Idi Amin aus und springt mit Mobutu Fallschirm. Beide Diktatoren setzen kurzzeitig auf israelische Unterstützung. Zu den Höhepunkten seines Lebens gehört Maors Einsatz in der Operation Eichmann. Dafür bricht er in Frankfurt ins Büro des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer ein, um Akten für die Fahndung und den späteren Prozess gegen Adolf Eichmann sicherzustellen. Bauer arbeitet mit den Israelis inoffiziell zusammen. Nach der Geheimdienstkarriere wird Maor Pressefotograf für die Deutsche Presseagentur in Israel. Er begleitet die deutsch-israelischen Beziehungen mit seinem Kameraobjektiv so eng wie kaum ein anderer. Ein Schnappschuss mit Jerusalems Bürgermeister Teddy Kollek, der auf der Erde neben Marlene Dietrichs Beinen sitzt, sorgt sogar für eine Regierungskrise, da solche Bilder von orthodoxen Wählern nicht geduldet werden. Kollek kann seinen Kopf aber retten. Ein besonders bewegendes Foto ist das, auf dem sich Konrad Adenauer und David Ben Gurion umarmen. Dieses Bild wird 2015 zum Aufmacher der deutsch-israelischen Wanderausstellung des Deutschen Bundestages. Nach seinem Ausflug in den Journalismus kehrt Michael Maor zum Militär zurück und arbeitet als Luftaufklärer im israelischen Generalstab. Er wechselt dann zur Grenzschutzpolizei, für die er einen Nachrichtendienst aufbaut, der bis heute existiert. Nach seiner Pensionierung widmet sich Maor einem anderen Publikum. Er spricht vor jungen Menschen in Deutschland und Israel als Zeitzeuge. Dabei polarisiert er gern. Besonders wenn es in den Diskussionen um Israels Rolle im Nahen Osten geht, scheut er keine Diskussionen. Michael Maor stirbt im Juni 2019 mit 86 Jahren. Seine spannende Lebensgeschichte bleibt durch dieses Buch der Nachwelt erhalten und zeichnet das Bild eines Mannes, der den Holocaust überlebt, maßgeblich am Aufbau der jüdischen Nation mitgewirkt und dafür sein Leben aufs Spiel gesetzt hat. Maor war bei vielen historischen Ereignissen zugegen. Er hat israelische Geschichte mitgeschrieben und fotografiert. Schicksale wie diese sind selten. Sebastian Mantei, Jahrgang 1976, studierte Politik- und Medienwissenschaften in Halle/Saale und Sheffield. 2004 promovierte er in Medien- und Kommunikationswissenschaft. Seit 1994 arbeitet er als Autor und Redakteur für MDR und Deutschlandfunk Kultur. 2008 veröffentlichte er anlässlich des 70. Jahrestags der Pogromnacht die Dokumentation "Da war immer nur Angst – jüdische Schicksale aus Sachsen-Anhalt", für die er zahlreiche Zeitzeugen interviewte.
14,95 €*
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The Way of Fate
The Way of Fate – Der Schicksalsweg einer jüdischen Familie In den 1930er-Jahren, als sich der Himmel über Deutschland, Europa und der ganzen Welt verfinsterte, gab es auch Lichtblicke. Einer davon war der „Kindertransport“: eine Rettungsaktion für fast 10.000 Kinder meist jüdischer Herkunft. Die Kinder wurden zwar von ihren Familien getrennt, aber sie überlebten. Diese Aktion ermöglichten mutige Menschen und Organisationen – Juden wie Nichtjuden. George Shefi war eines dieser Kinder. Im Juli 1939, als er noch keine acht Jahre alt war, setzte ihn seine liebevolle Mutter in einen Rettungszug, der ihn von Berlin in die Freiheit brachte. Er wusste nicht, als er seiner Mutter zum Abschied zuwinkte, dass er sie nie wiedersehen würde ... Dieses reich illustrierte Buch erzählt die Geschichte des Kindertransports und ein atemberaubendes Schicksal. Es ist eine Lebensgeschichte, die zeigt, dass die Kraft des Optimismus und der Weg des Lebens aufregende Entdeckungen und Veränderungen mit sich bringen. Der Autor teilt seine Erlebnisse mit den Lesern, ob alt oder jung. Denn „es ist eure Verantwortung, zu lernen und euch daran zu erinnern, was damals geschah, damit sich solche Tragödie nie wiederholt – nicht nur für eure jüdischen Mitbürger, sondern auch für jede andere Minderheit.“ Worum es in diesem Buch geht „The Way of Fate“ ist die autobiografische Lebensgeschichte des jüdischen Zeitzeugen George Shefi – ein eindrücklicher Bericht über den Kindertransport 1939, die Trennung von der Familie, die Flucht vor dem nationalsozialistischen Terror und den mutigen Neubeginn in Freiheit. Mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotografien und authentischen Erinnerungen macht das Buch die Erfahrungen eines Kindes des Holocaust greifbar: Verlust und Angst, aber auch Hoffnung, Hilfsbereitschaft und tiefe Dankbarkeit. Geschichte des Kindertransports im Nationalsozialismus – Kontext zum Buch Zwischen Ende 1938 und 1939 wurden im Rahmen der Kindertransporte fast 10.000 überwiegend jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich, der Tschechoslowakei und anderen bedrohten Regionen in Sicherheit gebracht – vor allem nach Großbritannien. Möglich wurde diese Rettungsaktion durch das Zusammenspiel von Hilfsorganisationen, engagierten Einzelpersonen, religiösen Gemeinschaften (u. a. jüdische Gemeinden und Quäker) sowie die Aufnahmebereitschaft im Ausland. Die Kinder reisten in speziellen Zügen, wurden an Häfen und Bahnhöfen in Empfang genommen und in Gastfamilien, Heimen, Schulen oder Internaten untergebracht. Das Buch ordnet diese historisch bedeutsame Rettungsaktion ein und zeigt, was sie den geretteten Kindern abverlangte – und was sie ihnen schenkte: die Chance zu überleben. George Shefi – Lebensgeschichte eines Holocaust-Überlebenden Als knapp Achtjähriger tritt George Shefi seine Flucht von Berlin aus an. Er erlebt Abschied und Fremde, die Suche nach Sprache und Zugehörigkeit, aber auch die helfenden Hände mutiger Menschen. Seine Erinnerungen erzählen vom Ringen um Identität, von Resilienz und einem behutsamen Weg in ein neues Leben. Die feinfühlig geschilderten Stationen seines „Schicksalswegs“ lassen Leserinnen und Leser nachempfinden, wie aus einem geretteten Kind ein verantwortungsbewusster Zeitzeuge wird, der seine Geschichte weitergibt – im Dienst der Erinnerungskultur und als Ermutigung, Minderheiten zu schützen. Themen und Leitfragen des Buches „The Way of Fate“ verbindet persönliche Biografie mit Zeitgeschichte. Zentral sind: Kindertransport und Rettungsaktionen im Europa der 1930er Jahre Flucht vor Nazi-Deutschland, Verlust und Neubeginn Mut, Mitmenschlichkeit und Verantwortung in Zeiten der Verfolgung Optimismus und Resilienz: Wie gelingt Leben nach dem Trauma? Erinnerungskultur: Warum wir uns erinnern – für jüdische Mitbürger und alle Minderheiten Pädagogischer und seelsorglicher Wert Das Buch eignet sich hervorragend für Bildung und Gemeindearbeit – als Lesestoff im Geschichtsunterricht, in Projekten zur Erinnerungskultur, in Jugendgruppen, Lesekreisen und Gedenkveranstaltungen (z. B. rund um den Internationalen Holocaust-Gedenktag). Die anschaulichen Schilderungen, der klare Erzählton und die zahlreichen historischen Fotografien erleichtern den Zugang zur Zeitgeschichte und fördern Empathie, Zivilcourage und Wachsamkeit gegenüber Antisemitismus und Intoleranz. Was dieses Buch besonders macht Authentischer Zeitzeugenbericht eines Kindes, das den Kindertransport überlebte Reich illustriert mit vielen Schwarz-Weiß-Fotografien – Geschichte zum Sehen und Verstehen Einfühlsam und zugänglich geschrieben – für jüngere und ältere Leser geeignet Starke Botschaft: Lernen, erinnern, handeln – damit sich solches Unrecht nie wiederholt Für wen ist „The Way of Fate“ geeignet? Lehrerinnen und Lehrer, Pädagoginnen und Pädagogen, Schulbibliotheken Kirchengemeinden, Seelsorge, Konfirmanden- und Bildungsarbeit Lesekreise, Gedenkinitiativen, Museen und Erinnerungsprojekte Alle, die persönliche Lebensgeschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus suchen Als sinnvolles Geschenk für geschichtsinteressierte Jugendliche und Erwachsene Erinnerung, die bewegt – und verändert „The Way of Fate“ ist mehr als eine Biografie. Es ist ein starkes Zeugnis menschlicher Solidarität in finsteren Zeiten und eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen – für eine Gesellschaft, in der Menschenwürde, Freiheit und der Schutz von Minderheiten unantastbar bleiben.
17,95 €*
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Als im Kirchenamt - die Hölle los - war
Zum Buch Wolfgang Grell (Jg. 1924) war Gemeindepfarrer in Meldorf, Oeversee und Hamburg-Wandsbek. Vom eher konservativen Landpastor wurde er in den 1970er- und 1980er-Jahren zu einer Integrations- und Leitfigur der kirchlichen Opposition sowie der linken Szene in Hamburg. Grell, geprägt von der Theologie Dorothee Sölles, setzte sich zum Beispiel gegen Berufsverbote ein, hielt Kontakt zu den Gefangenen der RAF und engagierte sich in der Anti-AKW-Bewegung. Immer wieder entstanden daraus – auch dienstrechtliche – Konflikte mit kirchlichen Instanzen. In Grells ungewöhnlicher Vita spiegeln sich Zeit- und Kirchengeschichte. Dieses Buch hält die Erinnerung an sein Wirken wach. Es enthält Interviews mit ihm, die nach seinem 80. Geburtstag entstanden, und Dokumente aus seinem privaten Archiv. Stephan Linck (Jg. 1964) studierte in Kiel Geschichte, Politik sowie Literaturwissenschaft und promovierte mit einer Arbeit über die Entwicklung der Polizei von Weimar bis zur Bundesrepublik. Er ist wissenschaftlicher Angestellter im Nordelbischen Kirchenarchiv. Von 1999 bis 2004 war Linck verantwortlich für das Projekt „Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945“. Seit 2008 forscht er zum Umgang mit der NS-Vergangenheit und dem Verhältnis zum Judentum in den Kirchen Nordelbiens 1945-1990. Kurz-Synopsis Als im Kirchenamt die Hölle los war zeichnet das eindrückliche Porträt eines Pastorenlebens im Spannungsfeld von Kirche und Gesellschaft: Wolfgang Grells Weg vom konservativen Landpfarrer zur Leitfigur der kirchlichen Opposition in Hamburg. Das Buch beleuchtet seine Nähe zu progressiver Theologie (Dorothee Sölle), sein Engagement gegen Berufsverbote, seine Kontakte zu RAF-Gefangenen und seinen Einsatz in der Anti-AKW-Bewegung – ein Stück Kirchengeschichte Nordelbiens, das die Konflikte und Hoffnungen der 1970er/1980er Jahre sichtbar macht. Historischer Kontext und Bedeutung Die 1970er- und 1980er-Jahre waren in der Bundesrepublik von gesellschaftlichen Spannungen, politischen Lagerbildungen und tiefen Debatten über Freiheit, Sicherheit und Verantwortung geprägt. In Hamburg und Nordelbien trafen diese Konflikte auf eine Kirche, die zwischen Bewahrung und Erneuerung rang. Vor diesem Hintergrund zeigt das Buch, wie kirchliche Opposition entstehen konnte, welche Rolle theologische Impulse spielten und wie sich Kirche inmitten von Protestbewegungen positionierte. Es ist damit ein Schlüssel zum Verständnis von Kirchengeschichte in Norddeutschland und der Rolle kirchlicher Akteure in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Inhalte und Themen des Bandes Im Zentrum stehen Gespräche mit Wolfgang Grell (geführt nach seinem 80. Geburtstag) und ausgewählte Dokumente aus seinem privaten Archiv. Sie geben Einblick in persönliche Motive, kirchenpolitische Debatten und konkrete Konfliktlagen. Leserinnen und Leser erhalten eine authentische, quellennahe Perspektive auf kirchliches Handeln in bewegten Zeiten. Lebensstationen: Meldorf, Oeversee, Hamburg-Wandsbek – regionale Verwurzelung und öffentlicher Wirkungskreis Kirchenopposition in Hamburg: Netzwerke, Debatten und Spannungsfelder zwischen konservativen und progressiven Kräften Engagement gegen Berufsverbote: Gewissensfreiheit, Kirche und Staat im Dialog Kontakt zu RAF-Gefangenen: Seelsorge, Verantwortung, Grenzen Anti-AKW-Bewegung: Kirche in gesellschaftlichen Protesten Theologische Prägungen durch Dorothee Sölle: politische Theologie, Sprachfähigkeit des Glaubens Dienstrechtliche Auseinandersetzungen mit kirchlichen Instanzen: Loyalität, Amt und prophetisches Zeugnis Theologische Prägung: Dorothee Sölle und die politische Theologie Die von Dorothee Sölle angestoßene politische Theologie inspirierte Grells Verständnis von Glaube als gelebter, öffentlicher Verantwortung. Das Buch zeigt, wie sich ein engagiertes, biblisch fundiertes Christsein mit gesellschaftlicher Solidarität verbindet – und wie daraus kirchliche Erneuerungsimpulse entstehen. Konflikte, die Kirche verändern Ob bei Fragen der öffentlichen Loyalität, in der Seelsorge an politisch Inhaftierten oder beim Protest gegen Atomkraft – Grells Biografie veranschaulicht die Reibungspunkte, an denen Kirche Profil gewinnt. Die dokumentierten Auseinandersetzungen lassen Strukturen, Entscheidungswege und Selbstverständnis kirchlicher Leitungsorgane sichtbar werden. Quellenwert und Arbeitsnutzen Die Kombination aus Interviews und Dokumenten eröffnet einen dichten, quellennahen Zugang zur Kirchengeschichte Nordelbiens nach 1945. Das Material eignet sich zur vertieften Lektüre, als Gesprächsanstoß in Gemeinde- und Bildungsarbeit sowie als Grundlage für Seminare in Theologie, Geschichte und Politikwissenschaft. Forschende erhalten Einblicke in Denkwege, Netzwerke und Praktiken, die kirchliche Opposition im Norden prägten. Für wen ist dieses Buch geeignet? Pfarrerinnen und Pfarrer, Haupt- und Ehrenamtliche, die Kirche in gesellschaftlicher Verantwortung profilieren wollen Studierende und Lehrende der Theologie, Geschichts- und Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Zeit- und Kirchengeschichte Regionalhistorikerinnen und -historiker, Archiv- und Bibliotheksarbeit im kirchlichen Kontext Interessierte an politischer Theologie, kirchlicher Opposition, Protestkultur und Erinnerungsarbeit in Norddeutschland Leserinnen und Leser, die ein authentisches, persönliches Zeitzeugnis suchen Über den Herausgeber Mit seinem Profil als Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Nordelbischen Kirchenarchiv bringt Stephan Linck fundierte Expertise im Umgang mit Quellen, kirchlicher Zeitgeschichte und Erinnerungsarbeit ein. Seine Forschungsprojekte – unter anderem zu „Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933–1945“ sowie zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit – stärken die historiografische Verlässlichkeit und Einordnung der hier versammelten Interviews und Dokumente. Warum lesen? Authentisches Porträt eines mutigen Pastors zwischen Kirche und Gesellschaft Einblicke in die Kirchenopposition in Hamburg und die Kirchengeschichte Nordelbiens Konkrete Themen: Berufsverbote, RAF-Seelsorge, Anti-AKW-Proteste, theologische Erneuerung Quellennahe Darstellung: Interviews und Archivdokumente machen Geschichte greifbar Impulsstark für Predigt, Bildungsarbeit, Gemeindeleitung und Forschung Schlagworte Als im Kirchenamt die Hölle los war; Wolfgang Grell; Kirchenopposition Hamburg; Kirchengeschichte Nordelbien; Dorothee Sölle; politische Theologie; Berufsverbote Kirche; Kirche und RAF; Anti-AKW-Bewegung; Nordelbisches Kirchenarchiv; Zeit- und Kirchengeschichte; Interviews und Dokumente; Kirche und Gesellschaft in der Bundesrepublik.
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Neue Anfänge nach 1945 ?
Ausstellungskatalog: Neue Anfänge nach 1945? – Kirchengeschichte, Erinnerungskultur und Aufarbeitung Am 29. Januar 2016 wurde die Ausstellung »Neue Anfänge nach 1945?« in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi durch Landesbischof Gerhard Ulrich eröffnet. Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse der mehrjährigen Forschungen von Dr. Stephan Linck, die noch von der Nordelbischen Kirchenleitung beauftragt worden waren. Dabei ging es um die Frage, wie die Landeskirchen Schleswig-Holsteins und Hamburgs mit der nationalsozialistischen Vergangenheit umgingen und wie sie sich nach 1945 zum Judentum verhielten. Um die Auseinandersetzung über die Rolle der Kirche nach 1945 weiterzuführen, wurden 2015 Prof. Dr. Stefanie Endlich, Beate Rossié und Monica Geyler-von Bernus durch die Evangelische Akademie und das Amt für Öffentlichkeitsdienst beauftragt, eine Wanderausstellung zu dem Thema zu konzipieren. Nicht zuletzt aufgrund der vorangegangenen Kontroverse stieß die Ausstellung auf großes Interesse und wurde bis Ende 2016 bereits an 14 Orten gezeigt. Die Ausstellung ist nach dem derzeitigen Stand bis 2018 ausgebucht und soll dann in erweiterter Form auch in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern gezeigt werden. Der vorliegende Katalog dokumentiert alle Abbildungen und Texte der Ausstellung sowie Hintergrundinformationen zu den dargestellten Personen und Ereignissen. Dr. Jörg Herrmann, Direktor der Ev. Akademie der NordkirchePastor Michael Stahl, Leiter Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordkirche Über den Autor Stephan Linck, Dr. phil., Jg. 1964, studierte Geschichte, Politik-, Literatur- sowie Archivwissenschaft und ist Studienleiter für Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit der Evangelischen Akademie der Nordkirche. Worum es geht: Leitfragen und historische Einordnung Der Katalog zur Wanderausstellung »Neue Anfänge nach 1945?« beleuchtet die Haltung und Praxis der evangelischen Landeskirchen in Schleswig-Holstein und Hamburg in der deutschen Nachkriegszeit. Er thematisiert die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit, die kirchliche Verantwortung im Rückblick auf das »Dritte Reich« sowie das Verhältnis der Kirche zum Judentum nach 1945. Damit verbindet der Band Kirchengeschichte mit Fragen der Erinnerungskultur, der gesellschaftlichen Verantwortung und der theologischen Neuorientierung in der jungen Bundesrepublik. Themenschwerpunkte Umgang mit der NS-Vergangenheit in den nordelbischen Landeskirchen Beziehungen der Kirche zum Judentum nach 1945 Erinnerungskultur in Schleswig-Holstein und Hamburg Institutionelle Verantwortung, Kontinuitäten und Brüche in der Nachkriegszeit Öffentliche Debatten, Kontroversen und Lernprozesse in Kirche und Gesellschaft Entstehung, Konzeption und Resonanz der Wanderausstellung Die Evangelische Akademie der Nordkirche und das Amt für Öffentlichkeitsdienst initiierten die Ausstellung, um die kirchliche Auseinandersetzung nach 1945 sichtbar zu machen und zur Diskussion anzuregen. Konzipiert wurde sie von Prof. Dr. Stefanie Endlich, Beate Rossié und Monica Geyler‑von Bernus. Die starke Nachfrage, die zahlreichen Stationen sowie begleitende Veranstaltungen und Gespräche vor Ort zeigen die Relevanz des Themas bis heute. Was der Katalog bietet Vollständige Dokumentation der Ausstellungstafeln: alle Abbildungen, Karten und erklärenden Texte Hintergrundinformationen zu zentralen Personen, Institutionen und Ereignissen Kontext zur kirchlichen Erinnerungskultur in Norddeutschland Anschauliche, gut zugängliche Darstellung für Bildung, Gemeindepraxis und historisch Interessierte Hinweise zum Weiterdenken: Fragestellungen, die zur Diskussion in Gruppen und Veranstaltungen einladen Für wen sich dieser Band eignet Gemeinden, Pfarrer:innen und ehrenamtliche Teams, die kirchliche Zeitgeschichte verantwortungsvoll aufgreifen möchten Lehrkräfte (Sekundarstufe II), Erwachsenenbildung, Studierende und Studienkreise für Unterricht, Seminare und Projekttage Gedenkstätten, Museen, Bibliotheken und historisch interessierte Leser:innen Einsatzmöglichkeiten in Praxis und Bildung Begleit- und Vertiefungsmaterial zur Wanderausstellung Grundlage für Gesprächsabende, Vorträge und thematische Gottesdienste Material für Projektwochen, Studienreisen oder Konfirmanden- und Erwachsenenbildung Regionale Verortung und Schlüsselbegriffe Der Katalog verankert die Themen im Kontext der Nordkirche, mit Fokus auf Schleswig-Holstein und Hamburg (Nordelbien). Bezugspunkte sind u. a. die Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg, die Rolle kirchlicher Leitungen, die Evangelische Akademie der Nordkirche sowie die öffentliche Auseinandersetzung über Verantwortung und Neuanfang in der Nachkriegszeit. Bibliografische Hinweise und Bestellung Bibliografische Angaben (z. B. ISBN, Umfang, Einband) sowie Informationen zu Preis, Lieferzeit und Verfügbarkeit entnehmen Sie bitte den Produktdetails auf dieser Seite. Sofern verfügbar, stehen ergänzende Materialien oder Leseproben zum Download bereit.
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Aufbrüche
Über das Buch "Aufbrüche gab es und gibt es reichlich, nicht immer nur nach Abbrüchen. Mit der Gründung der 'Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein' (GCJZ-SH) vor einem halben Jahrhundert verband sich ein Aufbruch, der sich aus einem mörderischen Abgrund, dem Zivilisationsbruch durch den Nationalsozialismus, hervorkämpfte und sich bis heute fortsetzt … Auf kaum einem anderen Feld der Theologie haben sich nach Auschwitz, seit den späten 50er-, seit den 60er- und verstärkt seit den 80er-Jahren derartige Aufbrüche, Um- und Neuorientierungen vollzogen wie auf dem des christlich-jüdischen Dialogs – der in Deutschland 'zwangsläufig' zunächst jedoch nur mit wenigen und bereitwilligen Juden stattfand … "Das vorliegende Buch bietet in einem ersten Teil Aufsätze und Beiträge, die christlich-theologische Einsichten und Erkenntnisse des Zusammenhanges von Christentum und Judentum, von Kirche und Israel formulieren. In einem zweiten Teil werden exemplarisch Kontexte beschrieben, in denen sich die GCJZ-SH befindet und die zu ihrer Einordnung hilfreich sind. Der dritte Teil widmet sich der Geschichte der GCJZ-SH und beschreibt an Beispielen verschiedene Schwerpunkte ihrer Tätigkeit – man wird diesen Abschnitt somit als eine Art 'Rechenschaftsbericht' auffassen dürfen." (aus dem Vorwort) Christlich-jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein nach 1945 Die Festschrift „Aufbrüche“ dokumentiert und reflektiert theologische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen, die den christlich-jüdischen Dialog in Deutschland – und besonders in Schleswig-Holstein – seit 1945 geprägt haben. Aus der Erfahrung des Zivilisationsbruchs durch den Nationalsozialismus erwachsen, zeigt das Buch, wie Neuorientierung, Selbstkritik und Versöhnungsbereitschaft in Kirche, Theologie und Zivilgesellschaft konkret Gestalt angenommen haben. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein (GCJZ-SH) bildet dabei den regionalen Anker: Ihre Arbeit steht beispielhaft für gelebte Zusammenarbeit, Bildungsengagement und Erinnerungskultur. Aufbau und Inhalte Teil I: Theologische Aufbrüche nach Auschwitz Der erste Teil versammelt Beiträge, die die Beziehung von Christentum und Judentum neu beleuchten: von der Korrektur antijudaistischer Lesarten über die Wiederentdeckung der bleibenden Erwählung Israels bis hin zu hermeneutischen Weichenstellungen in Exegese, Liturgie und Dogmatik. Diese theologisch fundierten Einsichten geben Orientierung für den interreligiösen Dialog und zeigen, wie Kirche aus der Geschichte lernt, Verantwortung übernimmt und ihre Praxis erneuert. Teil II: Kontexte und Praxisfelder in Schleswig-Holstein Im zweiten Teil werden Kontexte skizziert, in denen die GCJZ-SH wirkt. Dazu zählen Bildungsarbeit und Dialogveranstaltungen, Kooperationen mit Gemeinden und zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie Beiträge zur regionalen Erinnerungskultur. Deutlich wird: In Schleswig-Holstein sind christlich-jüdische Begegnungen nicht nur Thema, sondern gelebte Praxis – getragen von Engagement, Offenheit und dem Willen zu Verständigung. Teil III: Geschichte, Schwerpunkte und Rechenschaft Der dritte Teil zeichnet die Geschichte der GCJZ-SH nach und bündelt exemplarisch Projekte und Schwerpunkte ihrer Arbeit. Der Charakter eines Rechenschaftsberichts macht nachvollziehbar, welche Ziele verfolgt werden, welche Formate sich bewährt haben und wie Lernwege – auch über Generationen hinweg – gestaltet werden. Wer verstehen will, wie kontinuierliche Zusammenarbeit Vertrauen schafft, findet hier wertvolle Einblicke. Thematische Schwerpunkte „Aufbrüche“ vereint Perspektiven auf den jüdisch-christlichen Dialog, die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit, interreligiöse Begegnung, gelebte Erinnerung und theologische Selbstkritik. Die Beiträge zeigen, wie aus historischer Verantwortung konkrete Schritte der Zusammenarbeit entstehen – von der Bildungsarbeit über öffentliche Veranstaltungen bis hin zu theologischen Positionsbestimmungen. Zielgruppen und Einsatzmöglichkeiten Das Buch richtet sich an Pfarrerinnen und Pfarrer, Mitarbeitende in Kirchengemeinden, Lehrkräfte und Verantwortliche in der politischen und kirchlichen Bildungsarbeit, an Studierende und Forschende in Theologie, Judaistik, Geschichte sowie an alle, die sich für jüdisch-christliche Beziehungen, Erinnerungskultur und regionale Zeitgeschichte interessieren. Es eignet sich zur Vorbereitung von Vorträgen und Seminaren, zur Gemeindearbeit und Erwachsenenbildung sowie als fundierte Grundlage für Projekte im interreligiösen Dialog. Warum dieses Buch lesen? „Aufbrüche“ verbindet wissenschaftliche Präzision mit erfahrungsgesättigter Praxis. Die Festschrift dokumentiert nicht nur historische Entwicklungen, sondern schenkt Impulse für Gegenwart und Zukunft: für tragfähige Begegnungen, für verantwortetes Erinnern und für einen Dialog, der aus der Mitte des Glaubens schöpft. Die regionale Verortung in Schleswig-Holstein macht die Entwicklungen anschaulich – mit Relevanz weit über die Region hinaus. Mit Beiträgen von Eine Festschrift mit Beiträgen von: Frauke Dettmer Rolf Fischer Bettina Goldberg Hans-Christoph Goßmann Klaus-Dieter Kaiser Viktoria Ladyshenski Hanna Lehming Stephan Linck Eduard Lohse Gottfried Mehnert Anke Müffelmann Peter von der Osten-Sacken Walter Joschua Pannbacker Friedhelm Pieper Jens-Peter Rachau Markus Reimers Hartmut Rosenau Dirk Scheelje Rudolf W. Sirsch Jörgen Sontag Christian Walda Fazit „Aufbrüche“ ist eine eindrucksvolle Festschrift zur Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein – ein wichtiges Dokument der christlich-jüdischen Zusammenarbeit nach 1945, das Erkenntnis vertieft, Dialog stärkt und Hoffnung weckt. Für alle, die sich informiert, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert mit Kirche, Israel und der gemeinsamen Geschichte beschäftigen möchten.
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Neue Anfänge? - Band 1
Neue Anfänge? – Band 1: Kirche, Schuld und Aufarbeitung in Nordelbien 1945–1965 Die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 bis 1945 stellt den tiefsten Abgrund der Barbarei in der deutschen Geschichte dar. Die protestantische Kirche unterstützte in ihrer Mehrheit nicht nur die Nationalsozialisten, sie hat auch dem völkischen Antisemitismus den Weg bereitet. Gemessen an ihren eigenen Werten hat sie versagt. Die vorliegende Untersuchung stellt die Frage, wie die Kirche nach 1945 mit ihrer eigenen Schuld und Mittäterschaft umging. Wann und in welcher Form begann ein kritischer Diskurs über das eigene Handeln in der NS-Zeit? Wie begegnete die Kirche den Juden und dem anhaltenden Antisemitismus? Und was trug sie bei zu einem gesellschaftlichen Neuanfang, zu einer Demokratie, die Menschenrechten und Menschenwürde verpflichtet ist? Untersuchungsgebiet ist der "lutherische" Norden: die vier ehemaligen Landeskirchen Schleswig-Holsteins und Hamburgs – Nordelbien – mit all ihren Gemeinsamkeiten und Gegensätzen. Warum dieses Buch? „Neue Anfänge? – Band 1“ nimmt die entscheidenden Nachkriegsjahrzehnte 1945–1965 in den Blick und fragt nach Verantwortung, Selbstprüfung und Veränderung innerhalb der evangelisch-lutherischen Kirchen im Norden Deutschlands. Der Band beleuchtet, wie Schuld benannt – oder verschwiegen –, wie Antisemitismus erkannt – oder verharmlost – und wie christlich-jüdische Beziehungen neu gestaltet wurden. Er zeigt, wo Aufbruch gelang und wo alte Denkmuster fortwirkten. Damit leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zur Kirchengeschichte, Erinnerungskultur und zur Frage, wie aus Vergangenheit verantwortliche Gegenwart wird. Region und Zeitraum: Der „lutherische“ Norden im Fokus (Nordelbien, 1945–1965) Im Mittelpunkt stehen die vier ehemaligen Landeskirchen Schleswig-Holsteins und Hamburgs. Band 1 zeichnet Entwicklungen in Gemeinden, Synoden und kirchenleitenden Gremien nach und vergleicht regionale Besonderheiten. Die Zeitspanne von 1945 bis 1965 markiert die Phase zwischen unmittelbarer Nachkriegsbewältigung, beginnender Aufarbeitung und den frühen Jahren eines demokratischen Neubeginns. Leitfragen und Themenfelder Schuld und Mittäterschaft: Wie benannten kirchliche Akteure ihre Mitverantwortung an Verfolgung und Ausgrenzung? Kritischer Diskurs: Wann, wo und in welchen Formaten setzte die innerkirchliche Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit ein? Antisemitismus nach 1945: Welche Haltungen hielten an, welche wurden überwunden? Wie gestaltete sich das Verhältnis zum Judentum? Demokratischer Neuanfang: Welche Beiträge leistete die Kirche zur Festigung von Menschenwürde und Menschenrechten in Gesellschaft und Gemeinde? Kontinuitäten und Brüche: Welche Begriffe, Strukturen und Personen prägten die Jahre 1945–1965 – und wo zeigte sich wirkliche Neuorientierung? Ansatz und Relevanz Die Studie führt durch zentrale Debatten der Nachkriegszeit, nimmt kirchliche Stellungnahmen, Predigten, Synodenentscheidungen und öffentliche Diskussionen in den Blick und ordnet sie in den größeren Kontext von Erinnerungskultur und demokratischer Erneuerung ein. Sie macht deutlich, wie eng Kirchengeschichte, gesellschaftlicher Wandel und der christlich-jüdische Dialog miteinander verwoben sind. Damit bietet das Buch fundierte Orientierung für alle, die nach Wegen verantwortlicher Erinnerung und glaubwürdiger Erneuerung fragen. Zum Einsatz in Kirche, Bildung und Gedenken Für Gemeindepraxis und Kirchenleitung: als Grundlage für Gesprächskreise, Erwachsenenbildung, Gedenk- und Bußtage. Für Schule, Universität und Gedenkstättenarbeit: zur Vertiefung historischer, politischer und theologischer Zusammenhänge. Für die persönliche Lektüre: als reflektierte und gut zugängliche Einführung in die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Kirche im Norden Deutschlands. Über den Autor Der Autor, Dr. phil., Jg. 1964, studierte Geschichte, Politik-, Literatur- und Archivwissenschaft. Tätig für die Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland als Historiker und Gedenkstättenbeauftragter. Er konzipierte die Wanderausstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945", die sechs Jahre lang in norddeutschenKirchen gezeigt wurde. Von ihm erschienen u.a. eine Studie zur Polizeientwicklung von Weimar bis zur Bundesrepublik unter dem Titel "Der Ordnung verpflichtet" und die Biografie "Wolfgang Grell. Ein Pastorenleben zwischen Rotariern und RAF". Verbindung zur Ausstellung Das Buch steht in thematischer Nähe zur Wanderausstellung „Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933–1945“. Weitere Informationen und begleitende Materialien finden Sie hier: http://www.nordkirche-nach45.de/#1 Schlagworte Evangelisch-lutherische Kirche im Nationalsozialismus; Aufarbeitung NS-Vergangenheit; Antisemitismus in der Kirche; Nordelbien; Schleswig-Holstein; Hamburg; Kirche nach 1945; Christlich-jüdische Beziehungen; Erinnerungskultur; Menschenwürde und Menschenrechte; Kirchengeschichte 20. Jahrhundert.
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Neue Anfänge? - Band 2
Neue Anfänge? – Band 2 (1965–1985) Wie hat die evangelische Kirche im „lutherischen“ Norden Deutschlands nach 1945 – und besonders zwischen 1965 und 1985 – ihre Rolle in der NS-Zeit reflektiert, sich neu ausgerichtet und den Dialog mit dem Judentum gesucht? Band 2 der Reihe „Neue Anfänge?“ nimmt die prägenden Debatten, Konflikte und Aufbrüche dieser Jahre in den Blick und erzählt die Geschichte nordelbischer Landeskirchen im Spannungsfeld von Vergangenheit, gesellschaftlicher Veränderung und theologischer Erneuerung. Historischer Hintergrund Die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 bis 1945 stellt den tiefsten Abgrund der Barbarei in der deutschen Geschichte dar. Die protestantische Kirche unterstützte in ihrer Mehrheit nicht nur die Nationalsozialisten, sie hat auch dem völkischen Antisemitismus den Weg bereitet. Gemessen an ihren eigenen Werten hat sie versagt. Inhaltliche Schwerpunkte (1965–1985) Der zweite Band der Untersuchung thematisiert die Wandlungen der 1960er- und 1970er-Jahre – d.h. die vergangenheitspolitischen Kontroversen, die zu einem neuen Blick auf den Nationalsozialismus führten, den Dialog mit dem Judentum sowie den langsamen Abschied vom Antikommunismus: Vom Streit um die Ostdenkschrift über die Auseinandersetzungen um die "Politisierung der Kirche" bis zu den Konflikten mit dem theologischen Nachwuchs. Vergangenheitsbewältigung in Kirche und Gesellschaft: neue Deutungen, Schuldbekenntnisse, Lernprozesse. Ostdenkschrift und ihre Folgewirkungen: innerkirchliche Kontroversen, kirchenpolitische Positionsbestimmungen. Jüdisch-christlicher Dialog: theologische Korrekturen, Annäherungen und Impulse für die Gemeindepraxis. Abschied vom Antikommunismus: Differenzierte Debatten in einer polarisierten Öffentlichkeit. Politisierung der Kirche: Friedensethik, Menschenrechte, gesellschaftliche Bewegungen und die Frage nach kirchlicher Verantwortung. Generationenwechsel und Konflikte mit dem theologischen Nachwuchs: Aufbrüche, Irritationen und Lernfelder. Region und Forschungsrahmen: Nordelbien Untersuchungsgebiet ist der "lutherische" Norden: die vier ehemaligen Landeskirchen Schleswig-Holsteins und Hamburgs – Nordelbien – mit all ihren Gemeinsamkeiten und Gegensätzen. Die regionale Perspektive auf Schleswig-Holstein und Hamburg erlaubt es, Entwicklungslinien, Unterschiede und gemeinsame Lernwege innerhalb der nordelbischen Kirchen nachzuzeichnen. Damit entsteht ein konkretes Bild kirchlicher Erinnerungskultur und kirchenpolitischer Dynamiken im Norden Deutschlands. Wissenschaftliche Ausstattung und Besonderheiten Band 2 führt die Studie inhaltlich fort und macht Entwicklungen über zwei Jahrzehnte hinweg nachvollziehbar. Besonders hilfreich für Forschung, Lehre und interessierte Öffentlichkeit: Umfassendes Personenregister: Kurzvorstellungen inkl. Fundstellen aus beiden Bänden – ideal für Recherche, Zitierfähigkeit und vertiefte Lektüre. Querverweise zwischen den Bänden: Zusammenführung von Namen, Themen und Debattensträngen. Sorgfältige, quellengesättigte Darstellung aus kirchenhistorischer und zeithistorischer Perspektive. Für wen ist dieses Buch geeignet? Historiker:innen, Theolog:innen und Studierende der Kirchengeschichte und Zeitgeschichte. Lehrende in Schule, Hochschule und Erwachsenenbildung – besonders in Seminaren zu Erinnerungskultur, NS-Zeit und Kirchenpolitik. Mitarbeitende in Gedenkstätten, Archiven, Museen und in der kirchlichen Bildungsarbeit. Kirchengemeinderäte, Pastor:innen und Multiplikator:innen, die Debatten um Verantwortung, Schuld, Dialog und gesellschaftliche Verantwortung der Kirche fundiert aufarbeiten möchten. Interessierte Leser:innen, die den Wandel in der evangelischen Kirche im Norden Deutschlands vertieft verstehen wollen. Über den Autor Der Autor, Dr. phil., Jg. 1964, studierte Geschichte, Politik-, Literatur- sowie Archivwissenschaft und ist Studienleiter für Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit der Evangelischen Akademie der Nordkirche. Er konzipierte die Wanderausstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945". Überdies erschienen von ihm u.a. die Studie "Der Ordnung verpflichtet" zur Polizeientwicklung von Weimar bis zur Bundesrepublik und die Biografie "Als im Kirchenamt ‘die Hölle los war’. Wolfgang Grell. Ein Pastorenleben zwischen Rotariern und RAF". Weiterführende Informationen und Ausstellung Infos zur Ausstellung: http://www.nordkirche-nach45.de/#1 Der Band steht in engem Sachbezug zu Initiativen der Evangelischen Akademie der Nordkirche zur Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit und ist damit eine fundierte Grundlage für Bildungsprojekte, Ausstellungen und kirchliche Praxis. Zur Reihe „Neue Anfänge?“ „Neue Anfänge?“ zeigt, wie sich die evangelische Kirche nach 1945 mit ihrer eigenen Verantwortung auseinandersetzte und welche theologischen, politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen daraus erwuchsen. Band 2 knüpft an die Ergebnisse des ersten Bandes an und vertieft die Einordnung der Jahre 1965–1985. Gemeinsam bilden beide Bände eine verlässliche Grundlage, um Wandel, Kontinuitäten und Brüche kirchlicher Positionen über mehrere Jahrzehnte hinweg zu verstehen – unterstützt durch das gemeinsame Personenregister mit Kurzvorstellungen und Fundstellen. Schlagworte Evangelische Kirche, Nordelbien, Schleswig-Holstein, Hamburg, Nationalsozialismus und Kirche, Vergangenheitsbewältigung, Erinnerungskultur, Gedenkstättenarbeit, Ostdenkschrift, Politisierung der Kirche, Antikommunismus, jüdisch-christlicher Dialog, Evangelische Akademie der Nordkirche, Kirchengeschichte, Zeitgeschichte.
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