Ich ruf dir meine Liebe zu, ein Dankeschön und ein Verzeih!
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Ich ruf dir meine Liebe zu – Worte über die Grenze von Leben und Tod
Wenn ein Mensch von uns gegangen ist, würde man ihm gern noch etwas sagen. Man würde auch gern noch etwas von ihm hören. In heilsamen Tagträumen ist dies möglich. Die Gedanken, Texte und Gedichte dieses Büchleins drücken aus, was man als trauernder Mensch noch sagen und hören könnte. Es sind Worte über die Grenze von Leben und Tod hinweg. Sie sprechen von Liebe, Dankbarkeit und Verzeihen. Der verstorbenen Person werden liebe Worte zugerufen. Trauernde hören, was ihre Lieben ihnen noch sagen möchten.
Worum es in diesem Büchlein geht
„Ich ruf dir meine Liebe zu, ein Dankeschön und ein Verzeih!“ versammelt tröstende Trauertexte und Trauergedichte, die helfen, das Unsagbare auszudrücken: Liebe, Dank und Vergebung nach dem Tod. In kurzen, einfühlsamen Worten lädt das Buch zu inneren Gesprächen mit Verstorbenen ein – zu heilsamen Tagträumen, die den Abschied begleiten und den Weg der Trauerbewältigung unterstützen. Die Texte sind spirituell offen, anschlussfähig für christliche Trauerarbeit und zugleich verständlich für Menschen, die einfach nach guten Worten suchen.
Für wen dieses Buch geeignet ist
- Trauernde und Angehörige, die Worte für Liebe, Dank und Verzeihung suchen
- Pfarrerinnen und Pfarrer, Seelsorgerinnen und Seelsorger, Trauerbegleiter und Bestatter – als Fundus für Trauerfeiern und Begleitgespräche
- Gemeinden, Hauskreise und Besuchsdienste – als Vorlage zum Vorlesen und für stille Andachten
- Freundinnen und Freunde – als sinnvolles Geschenk, das Trost spendet
Einsatzmöglichkeiten in Abschied und Gedenken
- Als Lesung in Trauerfeiern, Aussegnungen und Gedenkandachten
- Für persönliche Abschiedsrituale: am Grab, zu Gedenktagen, zu Hause in stiller Andacht
- Als Inspirationsquelle für Kondolenzschreiben und Trauerkarten
- Zur Begleitung in Gesprächen der Trauerseelsorge und in Trauergruppen
Heilsame Tagträume in der Trauer – Anregungen zur Anwendung
Die im Buch beschriebenen „heilsamen Tagträume“ eröffnen einen geschützten Raum, um über die Grenze von Leben und Tod hinweg innerlich in Verbindung zu treten. Folgende einfache Schritte können helfen:
- Innehalten und atmen: Einen ruhigen Ort aufsuchen, eine Kerze entzünden, an die gemeinsame Zeit erinnern.
- Innere Worte sprechen: In Gedanken Sätze formulieren, die Liebe, Dank oder Verzeihung ausdrücken.
- Zuhören und bewahren: In die Stille lauschen und das Gehörte als tröstende Erinnerung mitnehmen.
Solche stillen Dialoge können die Trauerbewältigung unterstützen, Trost spenden und die Beziehung in Liebe bewahren.
Worte finden: Liebe, Dankeschön und Verzeih – Formulierungsimpulse
Viele suchen in der Zeit des Abschieds nach stimmigen Worten. Die folgenden Anregungen können beim Schreiben oder Sprechen helfen:
- Liebe: „Ich ruf dir meine Liebe zu. Du bleibst in meinem Herzen.“
- Dank: „Dankeschön für alles, was du mir geschenkt hast. Ich trage unsere Erinnerungen weiter.“
- Verzeihung: „Verzeih, wo ich schuldig geworden bin. Ich vergebe dir, wo du mich verletzt hast.“
- Hoffnung: „Wir sind verbunden über den Tod hinaus. Gott behüte dich – und mich, die/der zurückbleibt.“
Diese kurzen Sätze lassen sich in Trauertexte, Trauergedichte, Abschiedsbriefe oder Gebete einfließen und geben Gefühle in schlichten, aber tragfähigen Worten wieder.
Spirituelle und psychologische Tiefe
Die Texte verbinden eine christlich geerdete Perspektive mit seelsorglicher Sensibilität. Sie ermutigen zu inneren Dialogen mit Verstorbenen, zu Erinnerung und Gedenken und zu Schritten der Vergebung und Heilung. So werden Trauer, Liebe und Hoffnung sprachfähig – und die Grenze von Leben und Tod wird in Worten des Trostes berührt.
Über den Autor
Frank Maibaum war drei Jahrzehnte Pfarrer in Ruhrgebiet und Münsterland sowie Autor von Büchern und Internetportalen. Er war überdies viele Jahre Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie und Hochschullehrbeauftragter für Verhaltensbeobachtung/Gesprächsführung.
Seine langjährige seelsorgliche Praxis und Erfahrung in Gesprächsführung prägen die einfühlsame Sprache dieses Büchleins. Mit Blick für das Wesentliche findet Maibaum Worte, die Trauernden nahekommen und die Verbindung von Liebe, Dankbarkeit und Vergebung in einfachen, tröstenden Bildern entfalten.
Besonderheiten dieses Büchleins
- Kurztexte und Gedichte – gut vorlesbar, leicht zugänglich, seelsorglich geprägt
- Themenfokus: Liebe und Vergebung nach dem Verlust, Worte der Hoffnung und des Trostes
- Vielseitig einsetzbar: persönlich, im Gottesdienst, in der Trauerbegleitung
Hinweis zur Verwendung der Texte
Die Texte eignen sich zum Vorlesen in Trauerfeiern, Andachten und Gruppen. Bitte beachten Sie bei Abdrucken in Trauerbriefen, Gemeindebriefen oder Programmen das Urheberrecht; für weitergehende Nutzungen empfehlen wir eine vorherige Klärung.
Warum dieses Buch tröstet
„Ich ruf dir meine Liebe zu, ein Dankeschön und ein Verzeih!“ schenkt Worte, wo die eigene Sprache stockt: Trauertexte und Trauergedichte, die Liebe, Dank und Vergebung tragen – Worte über die Grenze von Leben und Tod, die in der Trauerbewältigung helfen, den Abschied von Verstorbenen zu gestalten und die Hoffnung zu bewahren.
| Autoren: | Maibaum, Frank |
|---|---|
| Erscheinungsjahr: | 2020 |
| Verlag: | Lutherische Verlagsgesellschaft |
| ISBN: | 978-3-87503-263-5 |
| Seiten: | 72 |
| Einband: | Hardcover |
Kontakt des Herstellers
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