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Schwarze Bienen im September

Psychologischer Klosterkrimi mit Tiefgang: Geheimnisse, Doppelspiel und die Symbolik der schwarzen Bienen

Ein spannender, literarischer Kirchen- und Klosterkrimi, der in die stille Welt eines Klosters führt – und darin menschliche Abgründe, Sinnsuche und raffinierte Intrigen sichtbar macht. „Schwarze Bienen im September“ verbindet psychologische Spannung mit feiner Symbolik und einer Atmosphäre zwischen Spiritualität und Zweifel.

Klappentext

„Der Abt zielte mit seinem rechten Fuß, trat zu und drehte seinen schwarzen Lederschuh ein paarmal hin und her.“ So beginnt das mörderische Geschehen im Kloster „Engelsburg“. Dem Abt gegenüber sitzt der geheimnisvolle Bruder Leo. „Er starrte auf die schwarzen Schuhe, die er unter dem offenen Schreibtisch deutlich sehen konnte.“ Aber das Opfer ist nur eine Biene, und Leos wahre Gründe für sein Leben als Mönch werden immer dubioser – frommer Art sind sie nicht. Also konzentriert sich der Fokus dieses ebenso spannenden wie originellen Krimis auf ihn. Auch Angela Makel, die im Kloster eigentlich eine Auszeit von ihrem anstrengenden Beruf sucht, lässt Leos Doppelspiel nicht los, und sie stellt Fragen. Mehr, als gut für sie sind …

Beide Autorinnen – Mutter und Tochter – leben in Berlin und sind Juristinnen, also vom Fach.

Miriam Berneike, geb. 1988 in Berlin, studierte Rechtswissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität und gründete bereits während ihres Studiums eine Content-Marketing-Agentur. Die Diplom-Juristin unterstützt Mädchen und Frauen bei ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Im Rahmen der Initiative „Frauen unternehmen“ wurde sie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Vorbildunternehmerin ausgewählt.

Dr. jur. Christiane Henke, geb. 1955 in Goslar, lebt seit 1980 in Berlin. Sie studierte Germanistik, Anglistik, Philosophie, Creative Arts Drama und Jura in Paderborn, Berlin und Nottingham, war Lehrerin, Rechtshistorikerin sowie Gutachterin. Heute ist sie freie Autorin und Musikberaterin für Radio und Fernsehen. Die Idee zu diesem Krimi kam ihr und ihrer Tochter Miriam sonntags beim Gespräch über Klöster, Sinnsuche, Selbst­optimierung und staatenbildende Insekten.

Themen und Motive: Warum „schwarze Bienen“ – und warum im September?

Die „schwarzen Bienen“ erscheinen als starkes literarisches Motiv: Bienen stehen für Gemeinschaft, Ordnung und emsiges Tun – zugleich aber auch für ein verborgenes System, in dem Loyalität, Hierarchie und Instinkt ineinandergreifen. Das Schwarz betont die Schattenseiten: Was passiert, wenn Frömmigkeit zur Fassade wird oder persönlicher Ehrgeiz und Angst in stillen Zellen wachsen? Der September markiert im Jahreslauf einen Wendepunkt – Spätsommer trifft auf frühen Herbst, Ernte auf Vergänglichkeit. Diese Zeitstimmung prägt die Atmosphäre des Romans: ein Innehalten, in dem sich Geheimnisse verdichten und Entscheidungen reifen.

Der Krimi fragt nach der Wahrheit hinter Rollen und Gewohnheiten: Welche Gründe treiben Bruder Leo wirklich an? Welche Fragen wagt Angela Makel zu stellen – und welchen Preis zahlt, wer im Rückzugsort Kloster nach Klarheit sucht?

Setting, Stil und Atmosphäre

Das Kloster „Engelsburg“ ist mehr als Kulisse: es ist Resonanzraum für innere Konflikte. Kühle Flure, stille Arbeitszimmer, der Rhythmus von Gebet und Arbeit – hier schärfen sich Wahrnehmung und Gewissen. Der Ton des Romans bleibt dabei dicht und bildhaft, psychologisch fokussiert, mit feinen ironischen Untertönen. Wer literarische Spannung mit Charaktertiefe sucht, findet hier einen Klosterkrimi, der Fragen stellt, statt schnelle Antworten zu liefern.

Für wen eignet sich dieser Klosterkrimi?

  • Für Leserinnen und Leser, die psychologische Spannung in einem geistlichen Setting schätzen (Klosterkrimi/Kirchenkrimi).
  • Für alle, die literarische Krimis mit Symbolik, Doppeldeutigkeiten und moralischen Grauzonen mögen.
  • Für Interessierte an Spiritualität, Sinnsuche und modernen Fragen an das klösterliche Leben.
  • Für Buchkreise, Gemeindebibliotheken und Leserunden, die gerne über Motive, Metaphern und Charakterentwicklung diskutieren.
  • Als besonderes Geschenk für Krimifans, die neue Schauplätze und intelligente Plots entdecken möchten.

Besondere Merkmale dieses Romans

  • Klosterkrimi mit psychologischem Tiefgang: Intrigen, Doppelspiel und eine starke Symbolik rund um Bienen und September.
  • Vielschichtige Figuren: der Abt, der rätselhafte Bruder Leo und die suchende Angela Makel.
  • Fein komponierte Spannung statt Effekthascherei – literarisch, stimmungsvoll, nachhallend.
  • Autorinnen mit juristischem Hintergrund: Dialoge und Konflikte mit realistischer Präzision und klarem Blick für Motive.
  • Spiritualität ohne Kitsch: der ehrliche Blick auf Glauben, Selbstoptimierung und die Ambivalenz menschlicher Entscheidungen.

Über die Autorinnen

Beide Autorinnen – Mutter und Tochter – leben in Berlin und sind Juristinnen, also vom Fach.

Miriam Berneike, geb. 1988 in Berlin, studierte Rechtswissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität und gründete bereits während ihres Studiums eine Content-Marketing-Agentur. Die Diplom-Juristin unterstützt Mädchen und Frauen bei ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Im Rahmen der Initiative „Frauen unternehmen“ wurde sie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Vorbildunternehmerin ausgewählt.

Dr. jur. Christiane Henke, geb. 1955 in Goslar, lebt seit 1980 in Berlin. Sie studierte Germanistik, Anglistik, Philosophie, Creative Arts Drama und Jura in Paderborn, Berlin und Nottingham, war Lehrerin, Rechtshistorikerin sowie Gutachterin. Heute ist sie freie Autorin und Musikberaterin für Radio und Fernsehen. Die Idee zu diesem Krimi kam ihr und ihrer Tochter Miriam sonntags beim Gespräch über Klöster, Sinnsuche, Selbst­optimierung und staatenbildende Insekten.

Starke Bilder, starke Fragen

Die schwarzen Schuhe des Abts, eine getötete Biene, das Schweigen alter Mauern – aus solchen Zeichen entsteht ein feines Netz aus Andeutungen und Deutungen. Der Roman eröffnet Räume für Gespräch und Reflexion: über Motive, Schuld und Verantwortung, über die Kunst des Fragens und die Gefahr der Selbsttäuschung. Ein Klostermysterium, das Leserinnen und Leser bis zur letzten Seite begleitet.

Schlagworte

Klosterkrimi, Kirchenkrimi, psychologischer Krimi, Klostermysterium, Bruder Leo, Abt, Angela Makel, Engelsburg, schwarze Bienen, September, Symbolik, Sinnsuche, Selbstoptimierung, staatenbildende Insekten, literarischer Spannungsroman, deutsche Autorinnen, Berlin.

Hinweis

Es handelt sich um einen Roman (Fiktion). Nicht zu verwechseln mit naturkundlichen Inhalten über echte „schwarze Bienen“ oder Imkerei.

Autoren: Berneike, Miriam / Henke, Christiane
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: Friedrich Wittig Verlag
ISBN: 978-3-8048-4518-3
Seiten: 256
Einband: kartoniert
Weiterführende Links zu "Schwarze Bienen im September"

Kontakt des Herstellers

Lutherische Verlagsgesellschaft mbH
Gartenstr. 20
24103 Kiel
Deutschland
Telefon: 0431/55 77 9-206 oder -285
Fax: 0431/55 77 9-292
E-Mail: vertrieb@lutherische-verlag.de

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