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Praxis, die verändert

Praxis, die verändert — Ein flammender Appell für transformative Praxis

Eine andere Praxis muss her, um die rasant zunehmende Zerstörung unserer Welt zu stoppen! Denn die scheibchenweisen Veränderungen im Globalen Norden reichen nicht für den notwendigen Transformationsprozess. Für die Geschwindigkeit des erforderlichen Wandels braucht es keinen evolutionären, sondern einen revolutionären Wandel. Dafür ist dieses Büchlein ein flammender Appell.

Dieses kompakte, eindringliche Buch lädt dazu ein, die eigene Praxis neu zu denken und konsequent so zu handeln, dass echter gesellschaftlicher Wandel möglich wird. Es verbindet die Dringlichkeit unserer Zeit mit einer klaren Orientierung: weg von symbolischen Mini-Schritten, hin zu wirksamen, gemeinschaftlich getragenen Veränderungen in Kirche, Zivilgesellschaft und Alltag.

Praxis im Horizont des Religionslosen Christentums

„Praxis, die verändert“ entfaltet seine Impulse im Horizont des Religionslosen Christentums: Glaube wird nicht in erster Linie als Bekenntnis formuliert, sondern als gelebte, solidarische und verantwortungsvolle Praxis. Es geht darum, Christsein als Teil einer weltzugewandten, dienenden und gerechten Lebenshaltung zu verstehen. Der Fokus liegt auf einer Ethik der Nächstenliebe, der Bewahrung der Schöpfung und der glaubwürdigen Handlung inmitten gesellschaftlicher Umbrüche.

Revolutionärer Wandel statt Scheibchenreformen

Die zentrale These: Die Herausforderungen unserer Zeit – ökologische Krisen, soziale Spaltungen, globale Ungerechtigkeit – erfordern einen revolutionären Wandel, der Veränderungsprozesse beschleunigt und Systemwandel ermöglicht. Statt punktueller Korrekturen braucht es transformative Praxis, die Strukturen, Gewohnheiten und Entscheidungslogiken zugleich in den Blick nimmt. Dieses Büchlein zeigt auf, wie solcher Wandel entstehen kann: partizipativ, mutig, solidarisch und nachhaltig.

Konkrete Impulse für den Alltag und die Gemeindepraxis

  • Denkanstöße, die zum Umsteuern motivieren – von konsumorientiertem Handeln hin zu verantwortlicher, nachhaltiger Praxis.
  • Leitfragen, die helfen, eigene Routinen zu prüfen: Was dient dem Leben? Was vermindert Leid? Was fördert Gerechtigkeit und Frieden?
  • Hinweise, wie soziale Innovationen in Gemeinschaften angestoßen werden können – mit Blick auf Beteiligung, Transparenz und Wirksamkeit.
  • Impulse zur Verbindung von Spiritualität und Engagement: beten, reflektieren, handeln – für eine Praxis, die die Welt verändert.

Für wen ist dieses Büchlein geeignet?

  • Pfarrerinnen und Pfarrer, Gemeindeleitungen und Mitarbeitende in Kirche und Diakonie, die ihre Praxis wirkungsorientiert weiterentwickeln möchten.
  • Kirchengemeinden, Initiativen und Gruppen, die nach Orientierung für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit suchen.
  • Engagierte in Bildung, Sozialarbeit und Zivilgesellschaft, die Veränderungsprozesse anstoßen und beschleunigen wollen.
  • Studierende und Interessierte an Theologie, Spiritualität und gesellschaftlichem Wandel, die eine verständliche, motivierende Einführung wünschen.

Wirkung und Nutzen

  • Perspektivwechsel: Warum evolutionäre Mini-Reformen nicht reichen – und wie revolutionäre Veränderung verantwortbar gestaltet werden kann.
  • Handlungsorientierung: Transformative Praxis im Alltag, in Organisationen und Gemeinden schrittweise verankern.
  • Gemeinschaft stärken: Partizipation fördern, Kräfte bündeln, Widerstände konstruktiv bearbeiten.
  • Nachhaltigkeit leben: Praxis, die konkret zu Klimaschutz, sozialer Gerechtigkeit und Schöpfungsbewahrung beiträgt.

Einsatzmöglichkeiten in Kirche, Bildung und Zivilgesellschaft

„Praxis, die verändert“ eignet sich hervorragend für Gesprächskreise und Hauskreise, Gemeinde- und Teamtage, Studientage, Konfirmanden- und Jugendgruppen, Erwachsenenbildung sowie für Initiativen, die ihre Arbeit an einer klaren Transformationsperspektive ausrichten möchten. Es bietet eine verlässliche Grundlage, um gemeinsame Ziele zu klären, Prioritäten zu setzen und verantwortliche Schritte in Richtung nachhaltiger Praxis zu gehen.

Ton, Format und Zugänglichkeit

Als bewusst knappes Büchlein geschrieben, verbindet der Text einen klaren, warmen Ton mit theologischer Tiefe und einer starken ethischen Orientierung. Es ist gut lesbar, inspirierend und zugleich herausfordernd – ideal, um ins Gespräch zu kommen, Entscheidungen zu treffen und den eigenen Beitrag zu einer Praxis zu leisten, die die Welt verändert.

Autoren: Mierzwa, Roland
Erscheinungsjahr: 2022
Verlag: Lutherische Verlagsgesellschaft
ISBN: 978-3-87503-286-4
Seiten: 56
Einband: kartoniert
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Kontakt des Herstellers

Lutherische Verlagsgesellschaft mbH
Gartenstr. 20
24103 Kiel
Deutschland
Telefon: 0431/55 77 9-206 oder -285
Fax: 0431/55 77 9-292
E-Mail: vertrieb@lutherische-verlag.de

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Roland Mierzwa, Dr. Dr., Jg. 1964, ist Mitglied des Internationalen Versöhnungsbundes und Diakonischer Bruder der ev.-luth. Diakoniegemeinschaft zu Flensburg (Kaiserswerther Verband). Überdies ist er ehrenamtlich in der Bahnhofsmission und freiberuflich wissenschaftlich tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Friedensethik (Rüstungsexport und Rüstungskonversion), vorrangige Option für die Armen, Konturen einer anthropologisch fundierten (Sozial-) Ethik. Zu ihm gehören drei erwachsene Kinder. Er lebt ­geschieden. Seine langjährige Praxis in Versöhnungs- und Friedensarbeit, verbunden mit wissenschaftlicher Präzision, macht die hier vorgelegten Thesen zu einer profilierten Stimme in der aktuellen Debatte um ein empathisches, gerechtes und weltzugewandtes Christentum.

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