Briefe an den ungläubigen Thomas
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Briefe an den ungläubigen Thomas — Über Glauben, Zweifel und spirituelle Heimat
Briefe an den ungläubigen Thomas lädt dazu ein, den christlichen Glauben kritisch und zugleich vertrauensvoll zu betrachten: Der Journalist Thomas Lessing sucht eine spirituelle Heimat und ringt mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis. Daraus entsteht ein lebendiger Dialog aus echten Zuschriften und Antworten — ein Buch über Glauben, Zweifel, Interpretation religiöser Texte und die Frage nach Wahrheit, Mythologie und Allegorie.
Woran glauben Menschen heute wirklich?
Dieses Buch gibt darauf – verschiedene – Antworten. Es beginnt als Erzählung: Der Journalist Thomas Lessing sucht eine spirituelle Heimat. Ein Pfarrer rät ihm, sich mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis zu befassen. Das macht Thomas und schreibt anschließend einen kritischen Kommentar dazu, den er veröffentlicht. Daraufhin bekommt er zahlreiche Zuschriften – die der Verfasser tatsächlich erhalten hat, die also ‘echt’ sind.
Die ‘Briefe an den ungläubigen Thomas’ und seine meist skeptischen Antworten verdeutlichen: Es fällt Menschen heute bei religiösen Texten schwer zu differenzieren, was tatsächlich so passiert ist, wie es dort steht, und was ‘wahr’ ist. Bedeuten mythologische Inhalte: Alles ist ‘falsch’? Oder steht dahinter allegorisch eine Wahrheit? Die unterschiedlichen Antworten im Buch zeigen die gesellschaftliche Bandbreite an Sichtweisen und motivieren zur kritischen Reflexion über den christlichen Glauben.
Manfred Wöhlcke von Glehn hat Soziologie mit den Nebenfächern Romanistik und Politologie studiert (Promotion mit einer Dissertation über animistisch-fetischistische Religionen; Habilitation mit einer Diskussion über die Theorie der abhängigen Entwicklung). Nach beruflicher Tätigkeit in der wissenschaftlichen Politikberatung ist er heute ausschließlich bildender Künstler und Buchautor. Mehr unter: www.manfred-von-glehn.de
Worum geht es in diesem Buch?
Im Zentrum steht der journalistische Protagonist Thomas Lessing, der sich existenziellen Fragen stellt: Was kann ich glauben? Wo finde ich heute eine spirituelle Heimat? Ausgehend von seinem kritischen Kommentar zum Apostolischen Glaubensbekenntnis entwickelt sich ein vielstimmiger Austausch. Leserinnen und Leser schreiben dem „ungläubigen Thomas“ – mal zustimmend, mal widersprechend, oft nachdenklich. Lessings Antworten bleiben dabei bewusst dialogisch: respektvoll, präzise und offen für die Spannung zwischen Glaubensüberzeugung und Skepsis.
So entsteht ein Panorama moderner Religiosität: von traditionell-orthodoxen Positionen über allegorische Deutungen bis hin zu dezidiert kritischen Stimmen. Das Buch macht erfahrbar, wie Menschen heute religiöse Texte interpretieren und welche Rolle mythologische Inhalte, historische Faktizität und persönliche Erfahrung in der eigenen Glaubenspraxis spielen.
Wie verstehen Menschen heute den christlichen Glauben?
Die authentischen Briefe spiegeln die gesellschaftliche Vielfalt: Manche wünschen sich Sicherheit und eine klare Sprache des Glaubens; andere ringen mit Glaubenszweifeln, suchen Argumente, Erfahrungen oder neue Zugänge. Wieder andere fragen, wie das Glaubensbekenntnis heutige Lebenswirklichkeit berührt. Diese Bandbreite lädt zur eigenen Reflexion ein und fördert Gesprächskultur in Gemeinde, Bildung und persönlicher Spiritualität.
Mythologie, Allegorie oder historische Wahrheit?
Briefe an den ungläubigen Thomas führt mitten hinein in die hermeneutische Schlüsselfrage: Bedeutet Mythologie im Glauben „falsch“, oder erschließt sie eine tiefere, allegorische Wahrheit? Das Buch zeigt, wie narrative und symbolische Sprache der Bibel gedeutet werden kann und wo die Grenze zwischen historischer Rekonstruktion und theologischer Auslegung verläuft. Auf verständliche Weise wird erfahrbar, wie aus Text, Tradition und persönlicher Lebensdeutung ein tragfähiger Glaube wachsen kann.
Das bietet dieses Buch
- Ein ehrlicher Dialog über Glauben und Glaubenszweifel – inspiriert von der Figur des „ungläubigen Thomas“.
- Eine aktuelle Auseinandersetzung mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis: Inhalte, Fragen, Deutungswege.
- Authentische Zuschriften aus der Gesellschaft – von Zustimmung über Zweifel bis zu Religionskritik.
- Impulse, religiöse Texte zu interpretieren: mythologische Motive, Allegorien und die Frage nach „Wahrheit“.
- Einfühlsame, gut lesbare Antworten, die zur persönlichen und gemeinschaftlichen Reflexion anregen.
Für wen ist dieses Buch geeignet?
- Menschen auf spiritueller Sinnsuche, die eine spirituelle Heimat suchen und Fragen offenstellen.
- Leserinnen und Leser, die den christlichen Glauben kritisch hinterfragen und neue Perspektiven wünschen.
- Gemeinden, Haus- und Gesprächskreise, Konfirmanden- und Jugendgruppen, die über das Glaubensbekenntnis sprechen möchten.
- Studierende und Interessierte an Religion, Theologie, Philosophie oder Soziologie der Religion.
- Buch- und Lesekreise, die ein diskussionsstarkes, zeitgemäßes Thema suchen.
Über den Autor: Manfred Wöhlcke von Glehn
Manfred Wöhlcke von Glehn ist Soziologe mit den Nebenfächern Romanistik und Politologie. Er promovierte mit einer Dissertation über animistisch-fetischistische Religionen und habilitierte sich mit einer Diskussion zur Theorie der abhängigen Entwicklung. Nach Tätigkeiten in der wissenschaftlichen Politikberatung arbeitet er heute als bildender Künstler und Buchautor. Seine wissenschaftliche Schärfe und sein künstlerischer Blick verbinden sich in diesem Buch zu einer zugänglichen, respektvollen und klugen Einladung zum Gespräch über Glauben, Zweifel und Interpretation religiöser Texte. Weitere Informationen: www.manfred-von-glehn.de
Christlicher Glaube kritisch reflektiert – eine Einladung zum Weiterdenken
Briefe an den ungläubigen Thomas bietet keine schnellen Antworten. Stattdessen eröffnet es einen Raum, in dem Fragen, Erfahrungen und Deutungen nebeneinanderstehen dürfen. Wer religiöse Texte interpretieren und den eigenen Glauben vertiefen möchte, findet hier anregende Impulse – für persönliche Lektüre ebenso wie für das Gespräch in Gemeinde und Bildung.
| Autoren: | von Glehn, Manfred |
|---|---|
| Erscheinungsjahr: | 2017 |
| Verlag: | J.F. Steinkopf Verlag |
| ISBN: | 978-3-7984-0840-1 |
| Seiten: | 192 |
| Einband: | kartoniert |
Kontakt des Herstellers
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