Die letzte Reise der Cassandra
Zum Inhalt
Ein Tagebuch: Am Heiligen Abend des Jahres 2013 stieß der japanische Fischtrawler "Akita Maru" im südlichen Atlantik auf eine geschlossene Rettungsinsel mit der Aufschrift "Leonardo". Darin fand man drei Männer und eine Frau. Sie waren offensichtlich tot. Neben der Frau lag ein kleiner Hund, der schwache Lebenszeichen von sich gab. Außerdem fand man einige Gegenstände – darunter ein funktionsfähiges Notebook. Es enthielt nur eine Datei: "Richard Wagner / Tagebuch".
Bei der Lektüre stellt sich die drängende Frage, ob Gott sich für das individuelle Schicksal der Menschen interessiert.
Erweiterte Synopsis – ein Tagebuch-Roman, der unter die Haut geht
Die letzte Reise der Cassandra beginnt mit einem schockierenden Fund auf offener See: eine verschlossene Rettungsinsel mit der Aufschrift „Leonardo“, entdeckt vom japanischen Trawler „Akita Maru“ am Heiligen Abend 2013 im südlichen Atlantik. Zwischen stillgewordenen Stimmen und der leisen Atmung eines kleinen Hundes liegt ein Notebook – darauf nur eine einzige Datei: „Richard Wagner / Tagebuch“.
Dieses Tagebuch wird zum erzählerischen Motor des Romans: Ein dokumentarisch anmutender, literarisch verdichteter Blick in die innere Landschaft eines Menschen, der sich den großen Fragen stellt. Was hält uns, wenn das Leben brüchig wird? Ist unser Schicksal Zufall – oder spricht Gott inmitten der Stürme? Die Einträge folgen der Spur von Hoffnung, Zweifel und Verantwortung und verknüpfen das Konkrete der Rettungsinsel mit universellen, geistlichen Fragen, die lange nachhallen.
Die Tagebuchform macht die Lektüre unmittelbar: Leserinnen und Leser erleben den inneren Dialog, das Ringen mit der Gottesfrage („Hat Gott uns vergessen?“) und die Suche nach Sinn in einer existenziellen Ausnahmesituation. Das Meer und die Rettungsinsel werden zum vielschichtigen Symbol – für Zerbrechlichkeit, Bewahrung und die Sehnsucht nach einem verlässlichen Gegenüber.
Themen und Motive
- Gottesfrage und Schicksal: persönliche Theodizee, göttliche Nähe und menschliche Freiheit.
- Tagebuch als Erzählform: intime, authentische Stimme, die philosophische und religiöse Reflexion ermöglicht.
- Meer, Rettungsinsel „Leonardo“ und Fund durch die „Akita Maru“: maritime Motive als Allegorien für Schutz, Zufall und Fügung.
- Zwischen Glauben und Zweifel: spirituelle Erfahrungsräume jenseits einfacher Antworten.
- Gesellschaftliche und soziologische Tiefendimensionen: der Blick auf den Menschen im Kontext seiner Welt.
Erzählstil
Der Roman nutzt die Form des Tagebuchs, um Nähe und Spannung zu erzeugen: präzise Beobachtungen, verdichtete Sprache, nachdenkliche, teilweise dokumentarisch wirkende Passagen. Durch die Datei „Richard Wagner / Tagebuch“ entsteht eine klare Struktur, die Lesende Schritt für Schritt in eine existentielle Auseinandersetzung mit Leid, Hoffnung, Glauben und Verantwortung führt.
Über den Autor
Manfred Wöhlcke von Glehn hat Soziologie mit den Nebenfächern Romanistik und Politologie studiert (Promotion mit einer Dissertation über animistisch-fetischistische Religionen, Habilitation mit einer Studie über die Theorie der abhängigen Entwicklung). Nach beruflicher Tätigkeit in der wissenschaftlichen Politikberatung ist er heute ausschließlich bildender Künstler und Buchautor.
Im J. F. Steinkopf Verlag sind von ihm bereits die "Briefe an den ungläubigen Thomas" und "Die Krone der Schöpfung" erschienen.
Seine akademische Prägung verbindet er in diesem literarischen Werk mit einer sensiblen, erzählerischen Erkundung von Religion, Gesellschaft und individueller Verantwortung. Dadurch gewinnt Die letzte Reise der Cassandra eine besondere intellektuelle Tiefe und geistliche Resonanz.
Für wen eignet sich dieses Buch?
- Leserinnen und Leser, die literarische Romane mit religiöser Fragestellung und philosophischer Tiefe schätzen.
- Menschen, die sich mit der Frage „Hat Gott uns vergessen?“ und der Bedeutung von Schicksal im Licht des Glaubens auseinandersetzen.
- Gemeinden, Hauskreise und Lesegruppen, die Stoff für geistliche Gespräche und verantwortete Diskussion suchen.
- Interessierte an interdisziplinären Perspektiven aus Theologie, Soziologie und Kultur.
Produktdetails
- Titel: Die letzte Reise der Cassandra
- Autor: Manfred Wöhlcke von Glehn
- Genre: Roman / Tagebuch-Roman, religiöse Fiktion
- Verlag: J. F. Steinkopf Verlag
- Erscheinungsjahr: 2018
- Ausstattung: Taschenbuch (Softcover)
- Umfang: ca. 160 Seiten
- ISBN: 978-3-7984-0846-3
- Sprache: Deutsch
Impulse für die Lektüre in Gruppen
- Wie antwortet der Roman auf die Frage: „Interessiert sich Gott für das individuelle Schicksal?“
- Welche Bedeutung hat die Tagebuchform für Nähe, Wahrhaftigkeit und Zweifel?
- In welchen Bildern (Meer, Rettungsinsel, Heiligabend) spiegelt sich Hoffnung – und wo Verzweiflung?
- Wie lassen sich persönliche Glaubenserfahrungen mit den im Buch aufgeworfenen gesellschaftlichen Fragen verbinden?
Passend dazu
Von Manfred Wöhlcke von Glehn sind im J. F. Steinkopf Verlag außerdem erschienen: „Briefe an den ungläubigen Thomas“ und „Die Krone der Schöpfung“. Diese Titel ergänzen Die letzte Reise der Cassandra thematisch und eignen sich hervorragend zur vertiefenden Lektüre.
Warum bei Glaubenssachen?
Glaubenssachen ist Ihr Kirchenshop für religiöse Literatur, Materialien für Gemeinden und sinnvolle Geschenke. Mit sorgfältig ausgewählten Titeln wie Die letzte Reise der Cassandra unterstützen wir Sie dabei, Glaube, Denken und Leben ins Gespräch zu bringen – in der persönlichen Lektüre wie in der Gemeindearbeit.
| Autoren: | von Glehn, Manfred |
|---|---|
| Erscheinungsjahr: | 2018 |
| Verlag: | J.F. Steinkopf Verlag |
| ISBN: | 978-3-7984-0846-3 |
| Seiten: | 160 |
| Einband: | kartoniert |
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